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Rolf Denzler gewinnt Aargauer 300-m-Königstitel erneut, dazu drei neue Liegendmeister

An den Aargauer Liegendmeisterschaften der 300-m-Gewehrschützen in Buchs hat Rolf Denzler seinen Titel bei den freien Waffen erfolgreich verteidigt. Der 56-jährige Hallwiler schoss ausgezeichnete 594 Punkte. Damit egalisierte er den Aargauer Rekord und distanzierte den ebenfalls gut schiessenden Aarauer Jörg Fankhauser um drei Ringe. In den weiteren drei Kategorien setzten sich neue Schützen an die Spitze: Matthias Lüscher (Gontenschwil/587 Punkte) mit dem Standardgewehr, Sepp Hummel (Wil/564) mit dem Sturmgewehr 57/03 und Adrian Uhlmann (Vordemwald/554) mit dem Sturmgewehr 90.

Das hochstehende Duell in der 300-m-Königsdisziplin mit freien Waffen entschied Rolf Denzler (Mitte) gegen Jörg Fankhauser (vorne) mit 594:591 Punkten für sich, hinten Peter Brunner. (Foto: wr)

Ränge 5 und 7 für Aargauer 50-m-Gewehrschützen am Verbandsmatch

Die Aargauer 50-m-Gewehrschützen mussten sich am Schweizer Verbandsmatch in Schwadernau mit Rang 7 begnügen. Für das Team schossen den Dreistellungsmatch Chiara Leone (581), Rafael Bereuter (580), Jürg Luginbühl (560), Ivan Füglister (554), Vanessa Zürcher (544) und Christian Vock (529). Dies ergab einen Durchschnitt von genau 558 Punkten. Der Sieg ging an das Ostschweizer Team (578,875) vor der Zentralschweiz (577,125) und Zürich (573,857). Tags darauf erreichte der Aargau in der Juniorenkonkurrenz Rang 5 mit einem Durchschnitt von 549 Punkten. Die Aargauer Einzelresultate: Nina Staudacher 553 Punkte, Geri Zoller 552, Marion Obrist 549 und Cristina Krauer 542.

Rafael Bereuter (links) und Jürg Luginbühl bei der abschliessenden Stehendpasse. (Foto: mst)

Punktemaximum auch für die Freiämterin Anita Gürber

Am Eidgenössischen Feldschiessen sorgte Anita Gürber von der Feldschützengesellschaft Buttwil-Geltwil für das zweite Aargauer Maximalresultat. Sie schoss auf dem Heimstand in Buttwil mit dem Sturmgewehr 90 ebenfalls 72 Punkte. 18 Vierer hatte auch der Thalheimer Marcel Dietiker mit dem Sturmgewehr 57/03 erzielt. Ingesamt beteiligten sich im Aargau 5260 Gewehrschützinnen und Schützen sowie 1613 Pistolenschütz(innen) am Eidgenössischen Feldschiessen. Feldchef Werner Stauffer spricht angesichts der Beeinträchtigung durch die Coronakrise von “zufriedenstellenden Zahlen”. Ausführlicher Bericht siehe unten.

Trotz deutlicher Nervosität im abschliessenden Serienfeuer gelang der 57-jährigen Benzenschwilerin Anita Gürber mit dem Sturmgewehr 90 auf dem Heimstand in Buttwil im Feldschiessen das Maximum von 72 Punkten. (Foto: wr)

Vorbildliche Nachwuchsarbeit bei der SG Küttigen

Trotz Coronajahr läuft die Nachwuchsförderung bei der Schützengesellschaft Küttigen auf Hochtouren. Dies zeigte sich am Feldschiessen auf dem modernen Stand in Densbüren. Die SG Küttigen trat am Samstagnachmittag gleich mit 23 Jungschützen an und ergatterte 12 Kranzauszeichnungen. Sozusagen den Vogel schoss Dave Schärer ab. Nach 62 Punkten mit dem Sturmgewehr 90 wechselte er in den 25-m-Pistolenstand nebenan. Das Wartenlassen seiner Jungschützenkollegen rechtfertigte ein zweites Kranzresultat mit 156 Punkten, und dies beim ersten Einsatz mit der Ordonnanzpistole.

Die zwölf erfolgreichen Jungschützen der SG Küttigen mit ihren Leitern Lukas Weber, Oliver Hürzler (oben links), Florian Müller und Thomas Iberg (unten links). Vorne in der Mitte Dave Schärer (weisse Jacke) mit zwei Kränzen. (Foto: wr)

Weitere Feldschiessen-Impressionen vom Schiessplatz Densbüren:

58 Punkte für den 16-jährigen Damian Wilhelm

Der 16-jährige Safenwiler Damian Wilhelm bestreitet in diesem Jahr seinen ersten Kurs als Jungschütze bei der Schützengesellschaft Safenwil. Bei Feldschiessen auf dem Heimstand gelang ihm am Samstagvormittag mit 58 Punkten ein bemerkenswertes Resultat, das zum Kranzgewinn reichte. 

Jungschütze Damian Wilhelm erzielte mit dem Sturmgewehr 90 das gute Resultat von 58 Punkten und gewann damit seinen ersten Kranz beim Feldschiessen. (Foto: wr)

Nachfolgend ein paar Impressionen vom Samstagvormittag auf den 300-m-Schiessplätzen Safenwil und Staffelbach.