Berichte G300m

2. Jun, 2024

Erfolgreicher Kantonalfinal der Gruppenmeisterschaft in Möhlin

Von |2024-06-02T16:39:12+02:002. Juni 2024|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Feld E: Bei der Gruppenmeisterschaft Feld E brauchte es die Damen zu Erfolg. Es gewann die Schützengesellschaft Ammerswil (mit Adrienne Wellinger und Sophie Henninger) vor dem Schiessverein Gansingen und den Feldschützen Dintikon.

Zu einem Erfolg wurde der Final der Gruppenmeisterschaft vom vergangenen Samstag, den 1. Juni in der Gemeinschaftsschiessanlage «Röti» in Möhlin. Es wurde nicht nur gut geschossen, sondern auch die Beteiligung durfte sich sehen lassen.
Insgesamt waren es 117 Gruppen à fünf Personen, die sich an diesem Wettbewerb beteiligten. Da brauchte es die Gemeinschaftsschiessanlage «Röti» in Möhlin. «Möhlin hat wie die Schiessanlage in Buchs die notwendige Anzahl Scheiben, damit wir den Anlass in einem Tag abwickeln können. Deshalb wechselt der Verband auch immer wieder zwischen Möhlin und Buchs ab. Wenn wir in einem kleineren Stand schiessen würden, müssten wir wohl schon am Freitagabend mit dem Wettkampf beginnen», erklärte Jürg Weber, Abteilungsleiter Gewehr 300 Meter im Aargauer Schiessport-Verband.

Gute Resultate

In Möhlin wurde vom Samstagmorgen bis in den späten Nachmittag geschossen. Auf dem 300-Meter-Stand wurden die Schützen je nach Gewehrart in drei Felder aufgeteilt. Mit 53 Gruppen wies das Feld D, das am Samstagvormittag im Einsatz stand, die grösste Beteiligung auf. Hier schwang die Schützengesellschaft Lauffohr obenaus. Für die Sieger schossen Hans und Walter Schumacher, Michael Hossle, Thomas und René Chopar. Die Lauffohrer siegten mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Freien Schiessverein Frick und dem Schiessverein Gansingen. 31 der teilnehmenden Gruppen qualifizierten sich für die Eidgenössische Hauptrunde. Darunter auch die Gruppe des Schützenvereins Helvetia Oberzeihen, in welcher Nationalrat Christoph Riner einer der fünf Schützen war. «Ich persönlich war von meinem Resultat nicht so überzeugt. Aber dass es uns für die eidgenössische Hauptrunde gereicht hat, freut mich sehr», stellte der prominente Schütze nach dem Wettkampf fest. Riner dürfte es wie vielen Anderen der Erfolgreichen gegangen sein: Auf die Teilnahme an der nationalen Hauptrunde hatten zwar viele gehofft. Tatsache war sie allerdings erst nach dem Wettkampf und die meisten freuten sich darüber. Anton Weiss von den Talschützen Sulz und Hans Schumacher von der Schützengesellschaft Lauffohr waren mit je 144 Punkten im Einzelnen die Tagesbesten.

Viel Frauenpower

Im Feld A qualifizierten sich 21 Gruppen für die Eidgenössische Hauptrunde. Lediglich vier Gruppen verpassten diese. In diesem Feld landete die Schützengesellschaft Aarau gleich einen Doppelsieg. Die beiden Frauen Bettina Bereuter und Michèle Maurer holten sich zusammen mit drei ihren männlichen Kollegen Andrea Rossi, Rafael Bereuter und Thomas Läuppi den Sieg. Sie liessen die Gruppe 2 der Schützengesellschaft Aarau um sechs Treffer und die Drittplatzierte Schützengesellschaft Oftringen-Küngoldingen um zehn Zähler hinter sich. In dieser Kategorie war in jeder Hinsicht Frauen-Power angesagt: Nicht nur in den erfolgreichsten Gruppen trugen Frauen zu den Siegen bei, sondern auch im Einzelklassement erzielten mit Annemarie Keusch, Schützengesellschaft Boswil (196 Punkte) und Bettina Bereuter, Schützengesellschaft Aarau (195 Punkte) zwei Frauen die besten Einzelresultate.  
Im Feld E schwang die Schützengesellschaft Ammerswil in der Besetzung Adrienne Wellinger, Sophie Henninger, Stefan Leder, Adrian Gehrig und Florian Deubelbeiss mit vier Treffern Vorsprung vor dem Schiessverein Gansingen und den Feldschützen Dintikon obenaus. Mit je 142 Punkten waren hier André Erdin vom Schiessverein Gansingen und Beat Kopp von den Feldschützen Buttwil-Geltwil die Tagesbesten. In dieser Kategorie qualifizierten sich 26 von 29 Gruppen für die Eidgenössische Hauptrunde.
Mit 117 Gruppen und fast 600 Schützinnen und Schützen darf der Final der Gruppenmeisterschaft als Volltreffer bezeichnet werden.

Fotos: Neli Widmer und Jürg Weber

GM 300m Final 2024 Feld A komplette Rangliste

GM 300m Final 2024 Feld D komplette Rangliste

GM 300m Final 2024 Feld E komplette Rangliste

3. Mai, 2024

Kick-Off für Feldschiessen in Kölliken mit viel Prominenz

Von |2024-05-15T10:47:32+02:003. Mai 2024|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m, Berichte Pistole, Berichte Verband|

Regierungsrat Jean-Pierre Gallati und AGSV-Präsident Peter Gautschi. Julia, die beste U15-Schützin 2023 im Aargau, amtete als Ehrendame. Foto: Neli Widmer.

Noch fast drei Wochen dauert es, bis vom 24. bis 26. Mai das Eidgenössische Feldschiessen stattfindet. Mit dem traditionellen Kick-Off, der am Donnerstag, den 2. Mai, in Kölliken stattfand, machte der Aargauer Schiesssport-Verband auf das grösste Schützenfest der Welt aufmerksam. Zum Kick-Off gab es von der schiessenden Prominenz nicht nur viele Treffer auf den Sturmgewehr- und Pistolen-Scheiben, sondern auch prägnante Worte.

«Jede Schweizerin und jeder Schweizer ab dem zehnten Altersjahr kann am Feldschiessen teilnehmen», erklärte Thomas Scheuzger, der im Verband für das Feldschiessen Zuständige, am Kick-Off. Und mit einem Augenzwinkern: «Wir wollen hinter den Berner der Kanton mit dem meisten Teilnehmern sein. Wir wollen vor allem die Zürcher in Sachen Teilnehmer schlagen». Der Kick-Off zum grössten Schützenfest der Welt findet jedes Jahr in einem anderen Bezirk statt. In diesem Jahr war der Bezirk Zofingen an der Reihe. Dieser Kick-Off fand am Abend des 2. Mai auf der Schiessanlage Ghürst in Kölliken statt.

Regierungsrat erfreut über mehr Jungschützen

Gemäss Regierungsrat Jean-Pierre Gallati, der am Kick-Off als einer der Prominentesten teilnahm und mit dem Sturmgewehr 53 Treffer erzielte, ist die Teilnahme am Feldschiessen wichtiger als der Rang: «Mit meinem Ergebnis bin ich zufrieden. Wäre ich nicht Regierungsrat, hätte ich wohl keine Kranzauszeichnung erhalten. Wichtig ist: Die Teilnahme steht beim Feldschiessen im Vordergrund, nicht das Resultat». Der in der kantonalen Regierung für das Militär- und Schiesswesen zuständige Regierungsrat zeigte sich über die Zunahme an Jungschützen erfreut: «Da leisten die Schützenvereine und ihre Funktionäre vorbildliche Arbeit. Obwohl das freiwillige Engagement vieler Leute in den Vereinen heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist, finde ich in den Vereinen die Zunahme an Jungschützen toll». Jean-Pierre Gallati ging in seiner Rede nicht nur aufs Vereinsleben, sondern auch auf die weltpolitische Lage ein. Er wies darin auf die Wichtigkeit einer starken Armee und damit verbunden ein starkes Schiesswesens hin.

Sicherheit muss gepflegt sein

Dass es Sicherheit nicht gratis gibt und dafür viel getan werden muss – zu einem grossen Teil geschieht dies auch in den Schiessvereinen – erwähnten die weiteren Redner am Kick-Off. So wies Oberst Cédric Ruckli, der Kommandant der Koordinationsstelle 2, auf die Wichtigkeit der Verbundenheit zwischen Armee und den Schützen hin: «Die Sicherheit hat einen Wert, der von Allen, nicht nur von der Armee gepflegt werden muss». Gemäss Gemeindeammann Mario Schegner hat die Gemeinde Kölliken dafür etwas getan: «Wir haben nicht nur seit Kurzem 5’000 Einwohner, sondern auch eine sanierte Schiessanlage». Vom gelungenen Werk konnte sich der Gemeindeammann nicht nur am Kick-Off, sondern auch am «Tag der offenen Schützenhäuser» überzeugen. Auch Hans-Dieter Jäggi (Olten), der Bastiansvater 2024, zeigte die Bedeutung zwischen Wehrwillen und Schiesswesen auf. Er wies auf die geschichtliche Bedeutung von St. Sebastian hin, der der Patron der Schützen ist, und ging in seinen Ausführungen auf die heutige Zeit ein: «Während der zwei Weltkriege im letzten Jahrhundert war für unsere Vereinigung der Wehrwille wichtig. Dieser ist auch heute wieder von Bedeutung: Die Leute müssen nach all den Vorkommnissen in der Welt wieder weniger motiviert werden, um den Wehrwillen aufrecht zu halten. Allerdings war die Armee nie eine Wohlfühloase. Sie attraktiver zu machen, geht gar nicht. Sonst kann sie gar nicht für das einstehen, für das wir eine Armee brauchen». Nach seiner Ansicht geht es nicht um die «Auffrischung» der Armee, sondern um die Behebung von festgestellten Mängeln. «Nur so kann die Freiheit unseres Landes weiter bestehen».  

Ehrenamtlichkeit und unfallfreies Feldschiessen  

Auch wenn am Kick-Off fürs Feldschiessen viel über die Verbundenheit zwischen dem Schiesswesen und der Armee gesprochen wurde, war es für alle Redner wichtig, all den Freiwilligen zu danken, die sich in den Schiessvereinen für das Schiesswesen und für die Förderung des Nachwuchses einsetzen. Abschliessend tat das Dominik Gresch, Stadtrat und Grossrat aus Zofingen, zusammenfassend auch für all seine Vorredner: «Ich danke Allen, die sich freiwillig engagieren. Das Schiesswesen hat zwar vieles mit dem Militär zu tun und dass es das Militär braucht, zeigen die Ereignisse und Kriege von derzeit innerhalb von Europa. Ohne Ehrenamtlichkeit und viel Engagement würde unser Miliz-System im Militär und in den Vereinen jedoch gar nicht funktionieren».  Zum Schluss des «offiziellen» Teils des Kick-Offs, der von viel Prominenz aus Politik, Militär, Polizei, der Wirtschaft und dem Schiesswesen besucht war, wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben. dass das vom 24. bis 26. Mai stattfindende Feldschiessen unfallfrei über die Bühne, bezw. durch die Schiessstände geht. «Das ist ja letztendlich das Wichtigste», meinte Peter Gautschi (Vordemwald), der Präsident des Aargauer Schiessport-Verbandes AGSV zurecht. Nach diesen Ausführungen ging es zum feinen Nachtessen in der Schützenstube mit Aargauer Braten und dem von der Gemeinde Kölliken spendierten Kaffee.

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11. Nov, 2023

SG Leutwil zum zweiten Mal Aargauer Mannschaftsmeister 300 m Gewehr

Von |2023-11-13T12:44:58+01:0011. November 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G300m|

Zweiter Aargauer Mannschaftsmeistertitel Gewehr 300 m für die SG Leutwil: (hinten, von links) Werner Neeser, Hanspeter Gloor, Matthias Lüscher, Hansueli Lüscher; (kniend) Marco Lüscher, Dieter Müller, Christian Gloor und Bruno Emori. (Foto: wr)

Auf der Schiessanlage Schlauen in Oeschgen hat die SG Leutwil zum zweiten Mal nach 2019 die Aargauer Mannschaftsmeisterschaft (AMM) Gewehr 300 m gewonnen. Die Seetaler steigerten sich im Final und überholten die favorisierten Aarauer, denen ein Scheibenfehler unterlief. In der Endrunde der Barrage Meistergruppe/1. Liga sicherte sich die SG Freiheit Fischbach-Göslikon den Aufstieg.

Im Halbfinal hatten sich Favorit und Rekordmeister SG Aarau mit 1524 Punkten an die Spitze gesetzt vor Leutwil und Magden mit je 1516 Zählern. Im Final unterlief dem routinierten Aarauer Armin Köchli ein Scheibenfehler, womit das Aarauer Resultat auf 1521 Punkte sank. Leutwil wiederum zeigte sich insgesamt nervenstark. Die Steigerung auf 1528 Ringe reichte für den zweiten Aargauer Mannschaftsmeistertitel innert vier Jahren. Dabei war vor allem die Ausgeglichenheit des Achterteams entscheidend. Am besten trafen im Final Hansueli Lüscher und Christian Gloor mit je 194 Punkten. Aufsteiger Magden nahm seinen letztjährigen Schwung voll in die neue Saison mit und bestätigte ein weiteres starkes Jahr mit dem Gewinn von Bronze mit 1519 Punkten hinter der SG Aarau (1521).
Das höchste Finaleinzelresultat schoss Ronny Gysin (Magden/197) vor Andrea Rossi (Aarau/196), Michael Oberlin (Magden/195) und Bettina Bereuter (Aarau/195). 

Saisonziel erreicht

Die SG Seon ging als Favorit auf den Aufstiegsplatz in die Barrage-Endrunde. Doch die Seetaler bauten von 1499 auf 1495 Punkte ab. Dagegen gelang Fischbach-Göslikon eine Steigerung von 1495 auf 1501 Zähler und rückte auf den aufstiegsberechtigten 2. Rang vor. “Damit haben wir unser Saisonziel erreicht”, freute sich Fi-Gö-Vereinspräsident Stephan Meier. “Wir schossen im Rahmen unserer Möglichkeiten, haben aber in dieser Saison schon zweimal 1511 Punkte erzielt.” Obersiggenthal steigt aus der Meistergruppe ab. Die Ostaargauer kehrten 2021 in die oberste Liga zurück, konnten sich nun aber nicht behaupten.  Die Routiniers der SG Fislisbach erzielten mit 1503 Punkten das höchste Resultat und steigerten sich in der Endrunde auf das bisherige Tagesbestresultat von 1515 Zählern.
Das beste Einzelresultat in der Barrage-Endrunde gelang Rolf Weber (SG Seon) mit 194 Punkten. Andreas Hüsser vom Aufstiegsteam und Ulrich Amsler vom FSV Frick folgen mit je 193 Zählern. Im ersten Durchgang hatte Christian Grob von der SG Seon mit 196 Punkten das Bestresultat erzielt.
Im Halbfinal trafen die Leutwiler Christian Gloor und Marco Lüscher (je 196) vor Ronny Gysin (Magden) und Timo Studer (Buchs) mit je 195 Punkten am besten. 

Nachfolgend der offizielle Medientext des AGSV

 

30. Okt, 2023

Die SG Aarau ist Schweizer Sektionsmeister 2023

Von |2023-10-30T16:28:29+01:0030. Oktober 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Am Sonntag, 29.10.2023 fand auf der Schiessanlage Guntelsey in Thun der Final der Schweizer Sektionsmeisterschaft statt. Der einzige für den Final qualifizierte Verein aus dem Kanton Aargau – die Schützengesellschaft Aarau – setzte sich in der Nationalliga A Sport gegen alle Konkurrenten durch und gewann die Goldmedaille. Herzliche Gratulation!

Bericht, Fotos und Resultate siehe: https://www.swissshooting.ch/de/news/aktuelles/2023/oktober/final-ssm-g300/

7. Okt, 2023

Aargauer Liegendmeisterschaft Gewehr 300 m in Buchs: Rafael Bereuters Demonstration mit 597 Punkten

Von |2023-10-07T20:58:34+02:007. Oktober 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m, Berichte Leistungssport|

Die Freude des Rafael Bereuter nach seinem 45. Zehnerschuss in Serie und dem Total von 597 Punkten, das die erfolgreiche Titelverteidigung in der Kategorie A1 bedeutete. (Foto: wr)

An der Aargauer Liegendmeisterschaft Gewehr 300 m hielt die Spannung bis zur vierten und letzten Ablösung an. Der Altinternationale Rafael Bereuter, Betriebsleiter in Buchs, demonstrierte seine Klasse mit der freien Waffe und schoss das Tagesbestresultat von 597 Punkten. Die weiteren Titel gingen an Markus Mathis (Standardgewehr/584), Stefan Mathis (Sturmgewehr 57-03/572) und Hans Schumacher (Sturmgewehr 90/553).

Zum Abschluss der ganztägigen Liegendmeisterschaft im Lostorf in Buchs stieg die Spannung in der vierten Serie. Rafael Bereuter und Markus Mathis sorgten nach der Führung von Jürg Luginbühl respektive Matthias Lüscher noch für einen Wechsel an der Spitze. Bereuter hatte sich nach einer zweiwöchigen Krankheit kurzfristig zu einer Teilnahme überreden lassen. Er verteidigte seinen Titel in der Kategorie A1 (freie Waffen) mit dem Standardgewehr, also mit höherem Abzugsgewicht, aber 6-mm-Munition. Nach der 594er-Vorgabe büsste der Buttwiler bis zum 15. Schuss drei Zähler ein. Danach hatte er die optimale Optik gefunden und liess 45 Zehner folgen. Die zahlreichen Schützenkolleginnen und -kollegen im Schiessstand spendeten anerkennenden Applaus für diese Topleistung.

Mit dem Standardgewehr führte ab der ersten Ablösung der Gontenschwiler Matthias Lüscher mit 583 Punkten. In der letzten Ablösung traf der Oberfreiämter Markus Mathis von Beginn weg gut. Schliesslich übertraf er Lüscher um einen Zähler. Michele Maurer von der SG Aarau begann für ihre Verhältnisse schlecht, steigerte sich aber und lag am Schluss gleichauf mit Mathis. Die Innenzehner entschieden mit 24:17 für Mathis.

Bei den Teilnehmenden mit dem aufgerüsteten Sturmgewehr 57 reichten die 572 Punkte des Staufeners Stefan Mathis aus der ersten Ablösung bis zum Schluss für den Titelgewinn. Der Fricktaler Ex-Leichtathlet Alexander Buttazzo sah sich durch einen schwächeren Mittelteil in seinem 60-Schuss-Programm um einen Ring geschlagen.

Die grösste Überraschung auch für sich selbst brachte Wettkampfleiter Hans Schumacher zustande. Ohne Ambitionen schoss er am Vormittag mit dem Sturmgewehr 90 553 Punkte, die schliesslich zum Sieg vor Titelverteidiger Roger Schär (548) reichten.

Nachfolgend das offizielle Medienbulletin des AGSV zur Meisterschaft.

23. Sep, 2023

Absenden setzt Schlusspunkt unter das 31. Aargauer Kantonalschützenfest im Oberfreiamt

Von |2023-09-23T19:41:57+02:0023. September 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte G300m, Berichte Nachwuchs, Berichte Pistole|Tags: |

Jürg Weber vom Aargauer Schiesssportverband setzt dem Banner der Schützengesellschaft Aarau mit Trägerin Michelle Maurer den Goldkranz für den Sieg in der Vereinskonkurrenz Gewehr 300 m, Kategorie A, auf. (Foto: wr)

Im Klostersaal Muri schloss das Absenden das 31. Aargauer Kantonalschützenfest ab. Nachfolgend das offizielle Medienbulletin des Organisationskomitees.

13. Sep, 2023

11’335 Schützinnen und Schützen am Feldschiessen 2023 im Aargau

Von |2023-09-13T00:38:18+02:0013. September 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G300m, Berichte Pistole|

In der Schützenstube Lostorf auf der Regionalschiessanlage in Buchs ging der Schlussrapport zum Feldschiessen 2023 im Aargau über die Bühne. Im Bild die Bezirksvertreter (Präsidenten und Feldchefs), die für die gute Beteiligung in diesem Jahr reichlich mit Speckseiten für ihre Vereine belohnt wurden. Mehr dazu im nachfolgenden Medienbulletin.

12. Sep, 2023

Kantonaler Einzelfinal Jungschützen und U15 in Oberkulm

Von |2023-09-12T17:53:36+02:0012. September 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Podest in der Kategorie Jungschützen: Siegerin Sophie Henninger umrahmt von Jeremy Küng (links) und David Frey (rechts).

Am vergangenen Samstag fand im Schützenhaus Oberkulm ein aufregendes Einzelfinale für Jungschützen und Junioren U15 statt. Dieses bedeutende Schiesssportevent wurde vom erfahrenen Veranstalter Kayser in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Schiesssportverband AGSV organisiert. Kayser ist bereits seit mehreren Jahren aktiv in der Organisation und verfügt über umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich.

Die Veranstaltung zog eine beeindruckende Anzahl von 50 Jungschützen und 10 Junioren U15 an. Die Stimmung war hervorragend, und der sonnige Tag trug zur positiven Atmosphäre bei. Die Teilnehmer waren hochmotiviert und bereit, ihr Bestes zu geben.

Die Veranstaltung verlief im Allgemeinen reibungslos, obwohl es im Vorfeld einige kleinere Probleme mit dem neuen System Sat-Admin zur Erstellung der Qualifikations-Rangliste gab. Glücklicherweise konnten diese Probleme manuell behoben werden. Insgesamt gab es einige Abmeldungen und Nachmeldungen, was die Organisatoren vor einige Herausforderungen stellte, aber letztendlich gut bewältigt wurde.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde den Teilnehmern die Freiheit gelassen, ihre eigenen Zielscheiben auszuwählen, ohne eine festgelegte Scheibenverteilung vorzugeben. Aufgrund des sonnigen Wetters zeigte sich jedoch, dass die Scheiben im Schatten oder im direkten Sonnenlicht bevorzugt wurden.

Der Tag war voller Spannung und Überraschungen. Bei den Junioren U15 gab es einen spannenden Ausstich zwischen Severin Schwarz und Mario Sültmann, da sie beide mit einer Punktzahl von 84 punktgleich lagen. Im zweiten Durchlauf konnte sich Severin vor Mario den zweiten Platz mit 78 Punkten sichern, während der erste Platz an Julia Bichsel ging.

Podest in der Kategorie U15: Siegerin Julia Bichsel vor Severin Schwarz (links) und Mario Sültmann (rechts).

Bei den Jungschützen gab es ebenfalls aufregende Momente. Riwina Plattner und Sophie Henninger kämpften um den vierten Platz, da sie punktgleich waren. Sophie schaffte es in das 3er-Finale und gewann schliesslich die Goldmedaille mit beeindruckenden 975 Punkten.

Der kantonale Einzelfinal für Jungschützen und Junioren U15 in Oberkulm war ein ereignisreicher Tag voller sportlicher Höchstleistungen und fairer Wettkämpfe. Dank der hervorragenden Organisation von Bernhard Kayser und dem Einsatz aller Teilnehmer war diese Veranstaltung ein großer Erfolg und wird sicherlich in den Erinnerungen aller Beteiligten noch lange nachklingen.
Es ist erwähnenswert, dass die beiden Gewinnerinnen, Sophie Henniger und Julia Bichsel, trotz ihrer Nervosität im entscheidenden Moment vor dem Schuss ihre innere Ruhe fanden. Dies war eine bemerkenswerte Leistung, da das heiße Wetter dazu neigte, Schweiss auf die Hände zu bringen und die Wangen leicht rutschig machte, was bei der Handhabung der Sportgeräte eine zusätzliche Herausforderung darstellte.

Sophie Henniger teilte mit, dass sie es bevorzugt, bei regnerischem Wetter am Abend zu trainieren, was für sie die idealen Bedingungen schafft. Diese Anpassungsfähigkeit und Entschlossenheit trugen zweifellos zu ihrem Erfolg bei.
Julia Bichsel wiederum zeigte sich bescheiden und überrascht von ihrem Sieg, da sie sich ursprünglich das Ziel gesetzt hatte, eine Punktzahl von 90 zu erreichen. Ihr Sieg war ein Beweis für ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten und ihre Fokussierung auf das Schiessen.
Insgesamt war dieses Turnier nicht nur eine Herausforderung für die Teilnehmer, sondern auch eine Gelegenheit, um ihre Entschlossenheit, ihre Fähigkeiten und ihre Bereitschaft zur Anpassung unter Beweis zu stellen. Es verdeutlichte auch, wie der Schiesssport selbst unter schwierigen Bedingungen wie heißem Wetter und Nervosität erfreuliche Erfolge hervorbringen kann.

Rangliste Kantonaler Einzelfinal Jungschützen und U15 2023

10. Sep, 2023

Weniger Edelmetall für den Aargau an den Schweizer Meisterschaften in Thun

Von |2023-09-10T23:48:36+02:0010. September 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte G300m, Berichte Leistungssport|

Der neu für die Schützengesellschaft Aarau schiessende 300-m-Gewehrschütze Andrea Rossi (links) steuerte erstmals für den Aargau einen Medaillengewinn an Schweizer Meisterschaften bei. (Foto: msch)

Der Aargau blieb mit 13 Medaillengewinnen an den Schweizer Meisterschaften in der Thuner Guntelsey hinter der letztjährigen Bilanz. Mehr dazu im nachfolgenden Medienbulletin.

8. Sep, 2023

Aargau steht bei fünf Schweizer-Meister-Titeln in Thun

Von |2023-09-08T21:46:40+02:008. September 2023|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte G300m, Berichte Leistungssport, Berichte Pistole|

Auf Rafael Bereuter (hinten) ist weiterhin Verlass: Der Altinternationale aus Buttwil siegte mit dem 300-m-Sportgewehr an der Schweizer Meisterschaft in Thun souverän im CISM-Schnellfeuer dreistellig. (Archivbild: wr)

An den Schweizer Meisterschaften der Gewehr- und Pistolenschützen in Thun steht der Aargauer Schiesssportverband bereits bei elf Medaillengewinnen. Goldmedaillen eroberten nach Dieter Grossen und Nicole Häusler sowie der in Brugg wohnhaften Silvia Platz nun auch Rafael Bereuter und Patrick Huber. Nachfolgend das aktuelle Medienbulletin.

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