Berichte G300m

12. Okt., 2026

Bericht Aargauermeisterschaften Liegend 2026 – 300m

Von |2026-10-12T13:24:32+02:0012. Oktober 2026|Kategorien: Berichte G300m|

Die Aargauermeisterschaften Liegend 2026 über 300 m in Buchs brachten vier neue Aargauermeisterinnen und -meister hervor: Michèle Maurer (Kat. A), Jürg Luginbühl (Kat. A1), Alexander Buttazzo (Kat. D) und Claude Chenaux (Kat. E). Das höchste Resultat des Tages erzielten Luginbühl und Jörg Fankhauser mit je 591 Punkten.

Eckdaten

Merkmal

Angabe

Anlass

Aargauermeisterschaften Liegend 2026, 300 m (AGSV)

Ort und Datum

Buchs, Samstag, 10. Oktober 2026

Stellung

ausschliesslich liegend

Programm

6 Serien à 10 Schuss, Maximum 600 Punkte

Wettkampfzeit

50 Minuten pro Ablösung

Ablösungen

4, geschossen von 10:50 bis 17:05 Uhr

Kategorien

A, A1, D und E

Starts

118, davon 14 Teilnehmende mit Start in zwei Kategorien (104 Personen)

Auswertung

SIUS, Ranglisten vom 10.10.2026, 17:00 bis 17:03 Uhr

Bedingungen

Die Bedingungen wechselten über den Tag: mild bis kühl im Stand, draussen von trocken bis regnerisch. Die Sicht schwankte mit dem Wetter, war aber nie durch Nebel beeinträchtigt.

Meisterinnen und Meister

Zwei der vier Titel wurden mit einem Punkt Vorsprung oder weniger entschieden: In Kat. A gewann Michèle Maurer mit einem Punkt Vorsprung, in Kat. A1 entschieden bei Punktgleichheit die Innenzehner.

Kategorie

1. Rang

2. Rang

3. Rang

A

Maurer Michèle, Rombach – 588-21x

Lüscher Matthias, Gontenschwil – 587-17x

Bereuter Rafael, Buttwil – 585-15x

A1

Luginbühl Jürg, Bettwil – 591-28x

Fankhauser Jörg, Rombach – 591-26x

Bereuter Rafael, Buttwil – 590-24x

D

Buttazzo Alexander, Ittenthal – 578-13x

Schumacher Hans, Brugg AG – 575-14x

Döbeli Hermann, Unterkulm – 574-15x

E

Chenaux Claude, Gansingen – 566-9x

Schumacher Hans, Brugg AG – 563-10x

Weiss Martin, Wil – 563-8x

  • A: Maurer Michèle siegte mit der konstantesten Leistung des Tages – keine Serie unter 97.
  • A1: Luginbühl Jürg und Fankhauser Jörg schossen je 591 Punkte; Luginbühl hatte zwei Innenzehner mehr.
  • D: Buttazzo Alexander setzte sich mit 99 und 98 in den Serien 4 und 5 ab.
  • E: Chenaux Claude lag nach drei Serien noch fünf Punkte zurück und gewann mit der stärksten zweiten Hälfte.

Zwei Namen stehen doppelt auf dem Podest: Bereuter Rafael wurde in Kat. A und Kat. A1 Dritter, Schumacher Hans in Kat. D und Kat. E Zweiter.

Kategorien im Vergleich

Die Kategorie A1 war mit 583,4 Punkten im Schnitt die stärkste, die Kategorie D mit 42 Starts die grösste. Über alle 118 Starts lag der Durchschnitt bei 552,7 Punkten.

Kategorie

Starts

Schnitt (Punkte)

Median (Punkte)

Bestes / tiefstes Resultat

Innenzehner total

Maximalserien

Innenzehner-Entscheide

A1

10

583,4

585

591 / 566

205

7

1

A

29

566,8

568

588 / 515

358

1

7

D

42

547,1

549,5

578 / 502

349

1

8

E

37

539,8

544

566 / 483

251

0

9

Total

118

552,7

 

591 / 483

1163

9

25

Der Serienverlauf unterschied sich je Kategorie: In Kat. A und Kat. D war die Schlussserie die schwächste, in Kat. A1 dagegen die stärkste. In Kat. E brach das Feld in der vierten Serie ein und antwortete mit seiner besten Serie.

Höhepunkte des Tages

Fairplay: Müller Marianne (Kat. E) gab ihren letzten Schuss nicht mehr ab, weil die Wettkampfzeit abgelaufen war und der Wettkampfleiter das Stopp gegeben hatte. Sie ist deshalb mit DNF (did not finish) klassiert. Für dieses äusserst faire Verhalten wurde sie am Absenden vom Wettkampfleiter ausdrücklich gelobt.

Maximalserien: Neun Mal wurde eine Serie mit 100 Punkten geschossen, sieben davon in Kat. A1.

  • A: Gloor Hanspeter (Serie 3)
  • A1: Luginbühl Jürg (Serien 2 und 5), Fankhauser Jörg (Serien 4 und 6), Bereuter Rafael (Serien 4 und 5), Maurer Michèle (Serie 1)
  • D: Schumacher Hans (Serie 2)
  • E: keine; die höchste Serie war eine 97

Doppelstarts: 14 Teilnehmende starteten in zwei Kategorien.

Name

Erste Kategorie

Zweite Kategorie

Maurer Michèle

A: 1. Rang, 588

A1: 5. Rang, 586

Bereuter Rafael

A: 3. Rang, 585

A1: 3. Rang, 590

Fankhauser Jörg

A: 8. Rang, 577

A1: 2. Rang, 591

Hunziker Erich

A: 9. Rang, 576

A1: 4. Rang, 588

Schubert Thomas

A: 6. Rang, 580

A1: 7. Rang, 583

Linder Willy

A: 18. Rang, 565

A1: 10. Rang, 566

Plaz Silvia

A: 13. Rang, 573

D: 4. Rang, 573

Morgenthaler Lars

A: 12. Rang, 573

D: 9. Rang, 561

Schmitter Thomas

A: 27. Rang, 548

D: 36. Rang, 530

Buttazzo Alexander

A1: 8. Rang, 581

D: 1. Rang, 578

Chenaux Claude

D: 6. Rang, 571

E: 1. Rang, 566

Schumacher Hans

D: 2. Rang, 575

E: 2. Rang, 563

Tullo Michele

D: 7. Rang, 563

E: 29. Rang, 530

Morgenthaler Stephan

D: 20. Rang, 551

E: 21. Rang, 540

Drei der vier Titelträger standen auch in einer zweiten Kategorie im Einsatz: Maurer Michèle, Buttazzo Alexander und Chenaux Claude.

Fazit

Die Aargauermeisterschaften Liegend 2026 in Buchs boten mit 118 Starts in vier Kategorien Spitzensport trotz wechselhaftem Wetter. Neun Maximalserien, zwei Resultate von 591 Punkten und 25 Entscheide über die Innenzehner zeugen von einem hohen und dichten Niveau. Besonders in Erinnerung bleibt neben den sportlichen Leistungen das vorbildlich faire Verhalten von Marianne Müller.

Den Schützinnen und Schützen gratulieren wir zu ihren Leistungen, allen Helferinnen und Helfern danken wir für den reibungslosen Ablauf.

1. Juni, 2026

Feldschiessen 2026

Von |2026-06-04T19:31:56+02:001. Juni 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m, Berichte Pistole|

Fast 11’000 Schützinnen und Schützen am Feldschiessen

Zu einem Erfolg für den AGSV wurde das diesjährige Feldschiessen. Auf 45 Schiessplätzen konnte übers Wochenende entweder mit der Pistole über 25 und 50 Meter oder mit den Ordonanzgewehren über 300 Meter geschossen werden.
Mit etwas mehr als 8500 Gewehrschützen und knapp 2’400 Pistolen-Schützen darf das Feldschiessen zwar als Erfolg bezeichnet werden. Allerdings musste im Vergleich zu den Vorjahren ein Beteiligungsrückgang registriert werden. Ob dies dem schönen Wetter oder den vielen übrigen anderen Anlässen geschuldet ist, kann nicht ohne weiteres festgestellt werden.

Wie dem auch sei: Auf mehreren Schiessplätzen wurden Spitzenresultate erzielt. Mehrere Gewehrschützen schossen 70 und mehr Punkte. Ein Schütze, Andi Erdin aus Gansingen, erreichte die maximale Punktzahl von 72. Auch die Pistolenschützen glänzten mit Spitzenresultaten. Hier erreichen sogar drei Schützen die maximale Punktzahl von 180 Zählern. Es sind dies Daniel Schmid (Gippingen), Daniel Dennler (Suhr) und René Thut (Densbüren Asp)

Auf einigen Schiessplätzen ereignete sich auch Besonderes. So nahm auch der am 31. Januar 1929 geborene Hansrudolf Merz aus Oberkulm als Mitglied der Schützengesellschaft Zetzwil am Feldschiessen teil. Der rüstige Senior erreichte 56 Punkte. Hansrudolf Merz dürfte wohl der älteste Teilnehmer des diesjährigen Feldschiessens gewesen sein. Etwas spezielles trug sich auch auf dem Schiessplatz Sparblig in Gansingen zu. Jungschützenleiter Tobias Lüthi heiratete seine Freundin Hannah. Von der Hochzeitsfeier erschienen er und seine Angetraute in den Hochzeitkleidern im Schiessstand. Der Bräutigam musste das 300 Meter Programm abspielen, seine Frischvermählte gab das Kommando. «Nun muss er schon auf ihre Anweisungen hören. Das ist recht so. So weiss der Frischvermählte gleich von Anfang an, wer in der neuen Familie das Kommando hat», meinte Vereinspräsident Andi Erdin lachend.

Die Vorstandmitglieder des AGSV besuchten auch in diesem Jahr verschiedene Schiessplätze. So waren Jürg Weber, Thomas Vock, Röbi Keller und Bernhard Kayser im Zurzibiet unterwegs und besuchten die Schiessplätze 50 (Winkeln Gippingen) und 36 und 37 auf der regionalen Schiessanlage RSA Rekingen. Die Delegation um Verbandspräsident Peter Gautschi, Marcel Brunner und Werner Schraner besuchte den Schiessplatz 44 in Villnachern.  Dort gab Vereinspräsident Daniel Zehnder vom Pistolenclub Villnachern ausführliche Auskünfte, auch zur Geschichte des Vereins.  Der Verbandspräsident griff selbst zur Waffe und absolvierte in Villnachern das Programm des Feldschiessens. Auf dem Schiessplatz 15 in Auenstein wurde die Verbandsdelegation durch Vereinspräsident Stephan Sigrist und seine Vorstandskolleginnen und –Kollegen über das Geschehen informiert.

Feldschiessen 2026 Zusammenfassung

Die Bilder wurden von den Platzorganisationen zur Verfügung gestellt.

28. Mai, 2026

Feldschiessen 2026 – Bereits Spitzenresultate erzielt

Von |2026-05-28T16:45:49+02:0028. Mai 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Offiziell beginnt das diesjährige Feldschiessen an diesem Wochenende. Bevor es richtig los geht, liegen bereits die ersten Spitzenresultate vor. So schoss auf dem Schiessplatz 22/Sparblig, Andi Erdin, Jahrgang 1973, vom Schiessverein Gansingen, 72 Punkte. Auf dem Schiessplatz Seengen erzielte Hanspeter Rohrer (Jahrgang 1972) von den Sportschützen Seengen 70 Punkte. Das Feldschiessen ist also richtig lanciert. Man kann gespannt sein, wer mit weiteren Spitzenresultaten aufwarten kann.

Andi Erdin, Schiessverein Gansingen
Hanspeter Rohrer, Sportschützen Seengen
16. Mai, 2026

Kantonalfinal Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m: Siege für SG Aarau, SG Lauffohr und SV Gansingen

Von |2026-05-18T13:12:38+02:0016. Mai 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Auf der Gemeinschaftsschiessanlage Röti in Möhlin hat der Kantonalfinal der Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m stattgefunden. Die Kategoriensiege gingen durchwegs an arrivierte Vereine: SG Aarau (Feld A), SG Lauffohr (Feld D) und SV Gansingen (Feld E).

Zum Abschluss kämpften die Eliteschützen im Feld A mit den bekannt schwierigen Verhältnissen in Möhlin. Nebst böigem Wind sorgten auch wechselnde Lichtverhältnisse für tiefere Ergebnisse als üblich. Beim haushohen Favoriten, der SG Aarau, setzte sich wie letztmals vor vier Jahren im Fricktal das zweite vor das erste Team an die Ranglistenspitze. Platz 3 ging an die Routiniers der SG Fislisbach. Für die SG Aarau wars der sechste Kantonalfinalsieg in Serie. Letztmals bezwang Fislisbach 2018 die Aarauer, und zwar ebenfalls in Möhlin.
Für Aarau II schossen Silvia Plaz (193), Thomas Läuppi (192), Stefan Bereuter (191), Erich Hunziker (189) und Olivia Rossi (188). Das geschlagene Aarauer Fanionteam bestand aus Bettina Bereuter (195), Marcel Ackermann (192), Michèle Maurer (188), Andrea Rossi (187) und Rafael Bereuter (183). Fislisbach war mit Matthias Wyder (192), Peter Feuz (191), Heinz Bräm (189), Monika Meier (186) und Beat Alpiger (185) angetreten. 

Lauffohrs bewährte Taktik

Den Auftakt in Möhlin machten die 56 qualifizierten Vereine im Feld D. In der Qualifikation siegte der SV Oberkulm vor Biberstein und Tägerig. Titelverteidiger Lauffohr belegte in der Qualifikation nur die Ränge 12 und 21. „Da mischen wir jeweils die Gruppen bunt zusammen“, begründete Präsident Hans Schumacher die eher tiefen Resultate. Prompt trumpfte Lauffohr I beim Kantonalfinal gewohnt stark auf. Die fünf Einzelresultate: Hans Schumacher 143 Punkte, Manuela Vogt 142, Walter Schumacher 141, Michael Hossle 140, Nadja Meier 139. Das ergibt ein Gruppentotal von starken 705 Punkten.
Dahinter duellierten sich mit deutlichem Abstand Gansingen (684) und Tägerig (680) um die weiteren Podestplätze. Gansingen verzeichnete folgende Einzelresultate: Claude Chenaux 141, André Erdin 140, Yvonne Erdin 137, Sepp Zumsteg 137, Roman Mäder 129. Bei Tägerig standen folgende Schützen im Einsatz: Raphael Rolli (141), Willi Gloor (139), Thomas Bühlmann (136), Erich Strebel (134) und Hans Fawer (130). Gansingens Präsident André Erdin freute sich sehr: „Das ist ein Riesenerfolg für unseren Verein, weil wir in einer stark veränderten Besetzung antraten.“
Hingegen kämpfte Qualifikationssieger Oberkulm mit den Nerven. Die Wynentaler mussten sich mit Rang 10 begnügen. Als 32. und letzter Verein rutschte die SG Oberentfelden mit 646 Punkten noch in die erste (eidgenössische) Hauptrunde.

 

SV Gansingen nach zwei zweiten Plätzen wieder Sieger im Feld E

Im Feld E gehört der Schiessverein Gansingen seit seinem Sieg 2023 zu den Aargauer Topvereinen mit dem Sturmgewehr 90. Nach zwei zweiten Plätzen 2024 und 2025 trumpfte Gansingen in Möhlin wieder gross auf. Bei 684 Punkten des neuen Kantonalmeisters sah sich Titelverteidiger Ammerswil um 9 Zähler geschlagen. Für Gansingen schossen Martin Weiss (143), Mathias Senn (138), Luca Moser (136), Thiago Obrist (135) und Tobias Lüthi (132). „Das ist ein junges Team, und wir hatten kein schwaches Resultat“, zeigte sich Präsident André Erdin vom Gansinger Vollerfolg nach der Silbermedaille im Feld D höchst erfreut. Ammerswils Präsident Stefan Leder zeigte sich überrascht vom zweiten Platz. Aufgrund der schwierigen Lichtverhältnisse und seines eigenen „tiefen“ Resultates von 132 Punkte hatte er nicht mit einem Podestplatz gerechnet. Wie schwierig die Bedingungen waren, unterstreicht das Resultat des SV Oberkulm, der mit 659 Ringen Bronze im Feld E ergatterte. 

 

8. Nov., 2025

Erster Aargauer Mannschaftsmeistertitel für SG Aarau seit vier Jahren

Von |2025-12-13T14:29:04+01:008. November 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G300m|

Erster Aargauer Mannschaftsmeistertitel für die SG Aarau seit 2021: (vorne, von links) Silvia Plaz, Michèle Maurer, Bettina Bereuter, Daniel Kretz; (hinten) Jörg Fankhauser, Olivia Rossi, Marcel Ackermann und Andrea Rossi. (Foto: wr)

Auf der Regionalschiessanlage Schlauen in Oeschgen haben die Aarauer 300-m-Schützinnen und -Schützen zum Saisonabschluss den Aargauer Mannschaftsmeistertitel zurückgeholt. Der einstige Seriensieger hatte diesen Titel letztmals 2021 gewonnen. Im Halbfinal scheiterten überraschend Titelverteidiger Fislisbach und der letztjährige Zweite, Leutwil. In der Barrage schossen die Erstligisten Seon und Fischbach-Göslikon am besten. Sie ersetzen in der Meisterliga die Absteiger Beinwil/Freiamt und Obersiggenthal.

Den Halbfinal wie den Final dominierte Favorit Aarau. Die Kantonshauptstädter wirkten äusserst konzentriert und motiviert, nach vier Jahren endlich wieder einmal diesen Titel zu holen. Im Halbfinal resultierten starke 1545 Punkte, im Final genügten bei wechselnden Lichtverhältnissen 1538 Zähler für den überlegenen Titelgewinn. Dahinter bestätigte Magden seine starke Saison mit dem Vorstoss auf den Silberplatz mit 1514. Oberentfelden hatte im Final nach einem starken Halbfinal zu kämpfen, behauptete jedoch gegen den Buchs, den Meister von 2022, doch klar die Bronzemedaille. 

Aarauer Genugtuung
Nach dem zweiten Platz an der Schweizer Sektionsmeisterschaft war die SG Aarau leicht „angefressen“. Das bestätigte Teamleader Jörg Fankhauser: „Ja, diesen Titel wollten wir heute unbedingt zurückerobern, um die Saison mit einem Erfolg abzuschliessen. Deshalb nahmen wir diesen Wettkampf sehr ernst.“ Insgesamt erlebte das Aargauer Aushängeschild wieder eine Topsaison. Nach dem Kantonaltitel in der Gruppenmeisterschaft gewannen die Aarauer auch auf nationaler Ebene mit der Gruppe.
Magden stieg 2022 in die Meisterliga auf und eroberte 2023 auf Anhieb Bronze. „Nach einem eher mühsamen Jahr 2024 hat 2025 alles gepasst“, freute sich Sportchef Patrik Bopp. Von Beginn weg war ein Medaillenplatz das grosse Ziel. „Wir waren auch heute zufrieden mit unseren Resultaten“, erklärte Bopp zu den 1516 Punkten im Halbfinal und 1514 im Final. Leise Silberhoffnungen hegte Oberentfelden nach Platz 2 im Halbfinal. „Aber jetzt sind wir auch mit Bronze glücklich“, erklärte der Teamverantwortliche Michael Hunziker. „Im Final herrschten schwierigere Lichtverhältnisse, aber wir konnten gegen Schluss nochmals zuliegen und zumindest Bronze sichern.“

Im Halbfinal war Leutwil (1490) in der Schlussphase eingebrochen und verfehlte nach acht Medaillengewinnen in Serie erstmals wieder einen Endkampf. Dazu erwischte es nicht minder überraschend auch Titelverteidiger Fislisbach (1506) im Halbfinal. Den Routiniers fehlten am Ende fünf Punkte für einen Finalplatz.

Freiwilliger Abstieg

Der letztjährige Aufsteiger Obersiggenthal verzichtete auf die Teilnahme an der Barrage Meisterliga/1. Liga und stand damit vorzeitig als Absteiger fest. Die Barrage-Endrunde  misslang Beinwil/Freiamt gründlich. Zwei Schützen blieben unter den Erwartungen, was zum Abstieg führte. Die beiden Plätze in der Meisterliga sicherten sich die 1.-Liga-Gruppensieger Seon mit 1519 Punkten und Fischbach-Göslikon mit 1500 Punkten. Frick (1495) und Beinwil/Freiamt (1492) hatten das Nachsehen. Büblikon blieb schon in der Barrage-Vorrunde hängen.

Zwei (leise) Überraschungen
Seons Vereinspräsident André Suter strahlte: „Wir haben unser Ziel vollauf erreicht. Aber wir standen nicht unter Druck, wir hatten nicht fix mit dem Aufstieg gerechnet.“ Entscheidend sei die Konstanz seiner Schützen gewesen. „Wir hatten in beiden Runden an diesem Finaltag keinen Absturz. Für uns ists heute überraschend gut gelaufen.“
Stefan Meier, Präsident der SG Fischbach-Göslikon, sprach gar von einem „überhaupt nicht erwarteten Aufstieg“. Seine Mannschaft sei ohne Ambitionen angetreten. „Aber in der Endrunde der Barrage haben wir alle gut geschossen.“ Nun sei das Ziel für nächstes Jahr klar: Nicht wie beim letzten Mal nach nur einem Jahr wieder in die 1. Liga absteigen. 

 

23. Juni, 2025

Neuer Ressortleiter Schiessplankontrolle Gewehr 300m

Von |2025-12-14T09:51:31+01:0023. Juni 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m, Verband, Vorstand|

Erfreulicherweise hat der AGSV einen neuen Ressortleiter Schiessplankontrolle Gewehr 300m gefunden, und zwar Marcel Buser aus Frick. Er wird sein Amt und damit die Nachfolge von Jürg Weber am 1. Juli 2025 antreten.

Marcel Buser nimmt zukünftig die Anmeldungen der Schiessanlässe entgegen und prüft die Schiesspläne für Anlässe im Bereich Gewehr 300m ab der Saison 2026. Er ist unter der Mail-Adresse schiessplankontrolle-g300m@agsv.ch erreichbar.

Für Fragen im Zusammenhang mit Schiessanlässen im Jahr 2025 und für die Prüfung der noch ausstehenden Schiesspläne 2025 ist nach wie vor Jürg Weber (juerg.weber@agsv.ch) zuständig. Jürg Weber ist auch weiterhin Co-Abteilungsleiter Breitensport.

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