Berichte G300m

1. Juni, 2026

Feldschiessen 2026

Von |2026-06-04T19:31:56+02:001. Juni 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m, Berichte Pistole|

Fast 11’000 Schützinnen und Schützen am Feldschiessen

Zu einem Erfolg für den AGSV wurde das diesjährige Feldschiessen. Auf 45 Schiessplätzen konnte übers Wochenende entweder mit der Pistole über 25 und 50 Meter oder mit den Ordonanzgewehren über 300 Meter geschossen werden.
Mit etwas mehr als 8500 Gewehrschützen und knapp 2’400 Pistolen-Schützen darf das Feldschiessen zwar als Erfolg bezeichnet werden. Allerdings musste im Vergleich zu den Vorjahren ein Beteiligungsrückgang registriert werden. Ob dies dem schönen Wetter oder den vielen übrigen anderen Anlässen geschuldet ist, kann nicht ohne weiteres festgestellt werden.

Wie dem auch sei: Auf mehreren Schiessplätzen wurden Spitzenresultate erzielt. Mehrere Gewehrschützen schossen 70 und mehr Punkte. Ein Schütze, Andi Erdin aus Gansingen, erreichte die maximale Punktzahl von 72. Auch die Pistolenschützen glänzten mit Spitzenresultaten. Hier erreichen sogar drei Schützen die maximale Punktzahl von 180 Zählern. Es sind dies Daniel Schmid (Gippingen), Daniel Dennler (Suhr) und René Thut (Densbüren Asp)

Auf einigen Schiessplätzen ereignete sich auch Besonderes. So nahm auch der am 31. Januar 1929 geborene Hansrudolf Merz aus Oberkulm als Mitglied der Schützengesellschaft Zetzwil am Feldschiessen teil. Der rüstige Senior erreichte 56 Punkte. Hansrudolf Merz dürfte wohl der älteste Teilnehmer des diesjährigen Feldschiessens gewesen sein. Etwas spezielles trug sich auch auf dem Schiessplatz Sparblig in Gansingen zu. Jungschützenleiter Tobias Lüthi heiratete seine Freundin Hannah. Von der Hochzeitsfeier erschienen er und seine Angetraute in den Hochzeitkleidern im Schiessstand. Der Bräutigam musste das 300 Meter Programm abspielen, seine Frischvermählte gab das Kommando. «Nun muss er schon auf ihre Anweisungen hören. Das ist recht so. So weiss der Frischvermählte gleich von Anfang an, wer in der neuen Familie das Kommando hat», meinte Vereinspräsident Andi Erdin lachend.

Die Vorstandmitglieder des AGSV besuchten auch in diesem Jahr verschiedene Schiessplätze. So waren Jürg Weber, Thomas Vock, Röbi Keller und Bernhard Kayser im Zurzibiet unterwegs und besuchten die Schiessplätze 50 (Winkeln Gippingen) und 36 und 37 auf der regionalen Schiessanlage RSA Rekingen. Die Delegation um Verbandspräsident Peter Gautschi, Marcel Brunner und Werner Schraner besuchte den Schiessplatz 44 in Villnachern.  Dort gab Vereinspräsident Daniel Zehnder vom Pistolenclub Villnachern ausführliche Auskünfte, auch zur Geschichte des Vereins.  Der Verbandspräsident griff selbst zur Waffe und absolvierte in Villnachern das Programm des Feldschiessens. Auf dem Schiessplatz 15 in Auenstein wurde die Verbandsdelegation durch Vereinspräsident Stephan Sigrist und seine Vorstandskolleginnen und –Kollegen über das Geschehen informiert.

Feldschiessen 2026 Zusammenfassung

Die Bilder wurden von den Platzorganisationen zur Verfügung gestellt.

28. Mai, 2026

Feldschiessen 2026 – Bereits Spitzenresultate erzielt

Von |2026-05-28T16:45:49+02:0028. Mai 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Offiziell beginnt das diesjährige Feldschiessen an diesem Wochenende. Bevor es richtig los geht, liegen bereits die ersten Spitzenresultate vor. So schoss auf dem Schiessplatz 22/Sparblig, Andi Erdin, Jahrgang 1973, vom Schiessverein Gansingen, 72 Punkte. Auf dem Schiessplatz Seengen erzielte Hanspeter Rohrer (Jahrgang 1972) von den Sportschützen Seengen 70 Punkte. Das Feldschiessen ist also richtig lanciert. Man kann gespannt sein, wer mit weiteren Spitzenresultaten aufwarten kann.

Andi Erdin, Schiessverein Gansingen
Hanspeter Rohrer, Sportschützen Seengen
16. Mai, 2026

Kantonalfinal Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m: Siege für SG Aarau, SG Lauffohr und SV Gansingen

Von |2026-05-18T13:12:38+02:0016. Mai 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Auf der Gemeinschaftsschiessanlage Röti in Möhlin hat der Kantonalfinal der Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m stattgefunden. Die Kategoriensiege gingen durchwegs an arrivierte Vereine: SG Aarau (Feld A), SG Lauffohr (Feld D) und SV Gansingen (Feld E).

Zum Abschluss kämpften die Eliteschützen im Feld A mit den bekannt schwierigen Verhältnissen in Möhlin. Nebst böigem Wind sorgten auch wechselnde Lichtverhältnisse für tiefere Ergebnisse als üblich. Beim haushohen Favoriten, der SG Aarau, setzte sich wie letztmals vor vier Jahren im Fricktal das zweite vor das erste Team an die Ranglistenspitze. Platz 3 ging an die Routiniers der SG Fislisbach. Für die SG Aarau wars der sechste Kantonalfinalsieg in Serie. Letztmals bezwang Fislisbach 2018 die Aarauer, und zwar ebenfalls in Möhlin.
Für Aarau II schossen Silvia Plaz (193), Thomas Läuppi (192), Stefan Bereuter (191), Erich Hunziker (189) und Olivia Rossi (188). Das geschlagene Aarauer Fanionteam bestand aus Bettina Bereuter (195), Marcel Ackermann (192), Michèle Maurer (188), Andrea Rossi (187) und Rafael Bereuter (183). Fislisbach war mit Matthias Wyder (192), Peter Feuz (191), Heinz Bräm (189), Monika Meier (186) und Beat Alpiger (185) angetreten. 

Lauffohrs bewährte Taktik

Den Auftakt in Möhlin machten die 56 qualifizierten Vereine im Feld D. In der Qualifikation siegte der SV Oberkulm vor Biberstein und Tägerig. Titelverteidiger Lauffohr belegte in der Qualifikation nur die Ränge 12 und 21. „Da mischen wir jeweils die Gruppen bunt zusammen“, begründete Präsident Hans Schumacher die eher tiefen Resultate. Prompt trumpfte Lauffohr I beim Kantonalfinal gewohnt stark auf. Die fünf Einzelresultate: Hans Schumacher 143 Punkte, Manuela Vogt 142, Walter Schumacher 141, Michael Hossle 140, Nadja Meier 139. Das ergibt ein Gruppentotal von starken 705 Punkten.
Dahinter duellierten sich mit deutlichem Abstand Gansingen (684) und Tägerig (680) um die weiteren Podestplätze. Gansingen verzeichnete folgende Einzelresultate: Claude Chenaux 141, André Erdin 140, Yvonne Erdin 137, Sepp Zumsteg 137, Roman Mäder 129. Bei Tägerig standen folgende Schützen im Einsatz: Raphael Rolli (141), Willi Gloor (139), Thomas Bühlmann (136), Erich Strebel (134) und Hans Fawer (130). Gansingens Präsident André Erdin freute sich sehr: „Das ist ein Riesenerfolg für unseren Verein, weil wir in einer stark veränderten Besetzung antraten.“
Hingegen kämpfte Qualifikationssieger Oberkulm mit den Nerven. Die Wynentaler mussten sich mit Rang 10 begnügen. Als 32. und letzter Verein rutschte die SG Oberentfelden mit 646 Punkten noch in die erste (eidgenössische) Hauptrunde.

 

SV Gansingen nach zwei zweiten Plätzen wieder Sieger im Feld E

Im Feld E gehört der Schiessverein Gansingen seit seinem Sieg 2023 zu den Aargauer Topvereinen mit dem Sturmgewehr 90. Nach zwei zweiten Plätzen 2024 und 2025 trumpfte Gansingen in Möhlin wieder gross auf. Bei 684 Punkten des neuen Kantonalmeisters sah sich Titelverteidiger Ammerswil um 9 Zähler geschlagen. Für Gansingen schossen Martin Weiss (143), Mathias Senn (138), Luca Moser (136), Thiago Obrist (135) und Tobias Lüthi (132). „Das ist ein junges Team, und wir hatten kein schwaches Resultat“, zeigte sich Präsident André Erdin vom Gansinger Vollerfolg nach der Silbermedaille im Feld D höchst erfreut. Ammerswils Präsident Stefan Leder zeigte sich überrascht vom zweiten Platz. Aufgrund der schwierigen Lichtverhältnisse und seines eigenen „tiefen“ Resultates von 132 Punkte hatte er nicht mit einem Podestplatz gerechnet. Wie schwierig die Bedingungen waren, unterstreicht das Resultat des SV Oberkulm, der mit 659 Ringen Bronze im Feld E ergatterte. 

 

8. Nov., 2025

Erster Aargauer Mannschaftsmeistertitel für SG Aarau seit vier Jahren

Von |2025-12-13T14:29:04+01:008. November 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G300m|

Erster Aargauer Mannschaftsmeistertitel für die SG Aarau seit 2021: (vorne, von links) Silvia Plaz, Michèle Maurer, Bettina Bereuter, Daniel Kretz; (hinten) Jörg Fankhauser, Olivia Rossi, Marcel Ackermann und Andrea Rossi. (Foto: wr)

Auf der Regionalschiessanlage Schlauen in Oeschgen haben die Aarauer 300-m-Schützinnen und -Schützen zum Saisonabschluss den Aargauer Mannschaftsmeistertitel zurückgeholt. Der einstige Seriensieger hatte diesen Titel letztmals 2021 gewonnen. Im Halbfinal scheiterten überraschend Titelverteidiger Fislisbach und der letztjährige Zweite, Leutwil. In der Barrage schossen die Erstligisten Seon und Fischbach-Göslikon am besten. Sie ersetzen in der Meisterliga die Absteiger Beinwil/Freiamt und Obersiggenthal.

Den Halbfinal wie den Final dominierte Favorit Aarau. Die Kantonshauptstädter wirkten äusserst konzentriert und motiviert, nach vier Jahren endlich wieder einmal diesen Titel zu holen. Im Halbfinal resultierten starke 1545 Punkte, im Final genügten bei wechselnden Lichtverhältnissen 1538 Zähler für den überlegenen Titelgewinn. Dahinter bestätigte Magden seine starke Saison mit dem Vorstoss auf den Silberplatz mit 1514. Oberentfelden hatte im Final nach einem starken Halbfinal zu kämpfen, behauptete jedoch gegen den Buchs, den Meister von 2022, doch klar die Bronzemedaille. 

Aarauer Genugtuung
Nach dem zweiten Platz an der Schweizer Sektionsmeisterschaft war die SG Aarau leicht „angefressen“. Das bestätigte Teamleader Jörg Fankhauser: „Ja, diesen Titel wollten wir heute unbedingt zurückerobern, um die Saison mit einem Erfolg abzuschliessen. Deshalb nahmen wir diesen Wettkampf sehr ernst.“ Insgesamt erlebte das Aargauer Aushängeschild wieder eine Topsaison. Nach dem Kantonaltitel in der Gruppenmeisterschaft gewannen die Aarauer auch auf nationaler Ebene mit der Gruppe.
Magden stieg 2022 in die Meisterliga auf und eroberte 2023 auf Anhieb Bronze. „Nach einem eher mühsamen Jahr 2024 hat 2025 alles gepasst“, freute sich Sportchef Patrik Bopp. Von Beginn weg war ein Medaillenplatz das grosse Ziel. „Wir waren auch heute zufrieden mit unseren Resultaten“, erklärte Bopp zu den 1516 Punkten im Halbfinal und 1514 im Final. Leise Silberhoffnungen hegte Oberentfelden nach Platz 2 im Halbfinal. „Aber jetzt sind wir auch mit Bronze glücklich“, erklärte der Teamverantwortliche Michael Hunziker. „Im Final herrschten schwierigere Lichtverhältnisse, aber wir konnten gegen Schluss nochmals zuliegen und zumindest Bronze sichern.“

Im Halbfinal war Leutwil (1490) in der Schlussphase eingebrochen und verfehlte nach acht Medaillengewinnen in Serie erstmals wieder einen Endkampf. Dazu erwischte es nicht minder überraschend auch Titelverteidiger Fislisbach (1506) im Halbfinal. Den Routiniers fehlten am Ende fünf Punkte für einen Finalplatz.

Freiwilliger Abstieg

Der letztjährige Aufsteiger Obersiggenthal verzichtete auf die Teilnahme an der Barrage Meisterliga/1. Liga und stand damit vorzeitig als Absteiger fest. Die Barrage-Endrunde  misslang Beinwil/Freiamt gründlich. Zwei Schützen blieben unter den Erwartungen, was zum Abstieg führte. Die beiden Plätze in der Meisterliga sicherten sich die 1.-Liga-Gruppensieger Seon mit 1519 Punkten und Fischbach-Göslikon mit 1500 Punkten. Frick (1495) und Beinwil/Freiamt (1492) hatten das Nachsehen. Büblikon blieb schon in der Barrage-Vorrunde hängen.

Zwei (leise) Überraschungen
Seons Vereinspräsident André Suter strahlte: „Wir haben unser Ziel vollauf erreicht. Aber wir standen nicht unter Druck, wir hatten nicht fix mit dem Aufstieg gerechnet.“ Entscheidend sei die Konstanz seiner Schützen gewesen. „Wir hatten in beiden Runden an diesem Finaltag keinen Absturz. Für uns ists heute überraschend gut gelaufen.“
Stefan Meier, Präsident der SG Fischbach-Göslikon, sprach gar von einem „überhaupt nicht erwarteten Aufstieg“. Seine Mannschaft sei ohne Ambitionen angetreten. „Aber in der Endrunde der Barrage haben wir alle gut geschossen.“ Nun sei das Ziel für nächstes Jahr klar: Nicht wie beim letzten Mal nach nur einem Jahr wieder in die 1. Liga absteigen. 

 

23. Juni, 2025

Neuer Ressortleiter Schiessplankontrolle Gewehr 300m

Von |2025-12-14T09:51:31+01:0023. Juni 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m, Verband, Vorstand|

Erfreulicherweise hat der AGSV einen neuen Ressortleiter Schiessplankontrolle Gewehr 300m gefunden, und zwar Marcel Buser aus Frick. Er wird sein Amt und damit die Nachfolge von Jürg Weber am 1. Juli 2025 antreten.

Marcel Buser nimmt zukünftig die Anmeldungen der Schiessanlässe entgegen und prüft die Schiesspläne für Anlässe im Bereich Gewehr 300m ab der Saison 2026. Er ist unter der Mail-Adresse schiessplankontrolle-g300m@agsv.ch erreichbar.

Für Fragen im Zusammenhang mit Schiessanlässen im Jahr 2025 und für die Prüfung der noch ausstehenden Schiesspläne 2025 ist nach wie vor Jürg Weber (juerg.weber@agsv.ch) zuständig. Jürg Weber ist auch weiterhin Co-Abteilungsleiter Breitensport.

7. Juni, 2025

Aargauer Gruppenmeisterschaftsfinal Gewehr 300 m in Buchs: Siege für die Titelverteidiger Aarau (Feld A), Lauffohr (Feld D) und Ammerswil (Feld E)

Von |2025-06-08T17:54:32+02:007. Juni 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Am Aargauer Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m auf der Regionalschiessanlage Lostorf in Buchs haben die SG Aarau im Feld A, die SG Lauffohr im Feld D und die SG Ammerswil im Feld E ihren Titel erfolgreich verteidigt, und dies jeweils in überzeugender Manie.

Teamleader Hans Schumacher hatte eine simple Erklärung für den neuerlichen Erfolg: „Wir haben viel Routine im Team und werden nicht mehr so schnell nervös wie die anderen.“ Die SG Lauffohr verfügt ausserdem über die nötige Breite im Verein und kann Ausfälle gut ersetzen. Dazu herrscht schon vor dem Einsatz immer eine gute Stimmung bei den Schützinnen und Schützen. Walter Schumacher blieb zwar zum Auftakt mit 136 Punkten eher hinter den Erwartungen, aber sein Zwillingsbruder Hans machte dies mit famosen 145 Zählern wett. Nadja Meier steuerte 140 Punkte bei, Michael Hossle 139 und Peter Haussener 132, was zum Spitzenplatz mit fünf Ringen Vorsprung reichte. Silbermedaillengewinner Leibstadt schoss zwar ausgeglichener, aber es fehlte ein Topresultat zum Sieg. Zum dritten Mal hintereinander erzielte der FSV Frick ein Medaillenresultat. Bei  Punktgleichheit mit Boswil entschieden die zwei 142er-Resultate von Christoph Simonett und Daniela Wächter für die Fricktaler.

36 der 60 Gruppen qualifizierten sich für die eidgenössischen Hauptrunden. Dazu brauchte es 649 Punkte. Eine herbe Enttäuschung erlebte der Qualifikationssieger, die Talschützen Sulz. Mit 648 gegenüber 705 Punkten sackten die Fricktaler auf Rang 37 ab, können aber in die Hauptrunden nachrücken.

Neuerlicher Exploit der SG Ammerswil 
In der Kategorie E mit dem Sturmgewehr 90 gelang dem letztjährigen Sieger, der SG Ammerswil, ein neuerlicher Exploit. Der Überraschungssieger von 2024 verbesserte sein letztjähriges Siegerresultat von 670 auf 690 Punkte und bestätigte damit auf überzeugende Weise seinen Vormarsch unter die besten Schützenvereine im Aargau. Präsident Stefan Leder sieht im neuerlichen Erfolg die Summe zahlreicher Anstrengungen. Dazu gehört auch ein Spezialist im Hintergrund. Den ehemaligen Büchsenmacher Max Suter bezeichnet Leder als „unseren Laufpapst“. Der Präsident schwärmt: „Dank im haben wir immer erstklassiges Material. Das spielt auf diesem Niveau ebenfalls eine wichtige Rolle.“ Ammerswil siegte mit acht Zählern Vorsprung auf Gansingen. Bronze eroberte Safenwil (677).

Kein Erfolg beschieden war der mit mindestens einer Medaille liebäugelnden FSG Buttwil-Geltwil. Die beste der drei Gruppen musste sich mit 674 Punkten und dem undankbaren 4. Platz begnügen. In der Qualifikation hatten die Freiämter gleich die ersten zwei Ränge für sich beansprucht. Von den 44 teilnehmenden Gruppen qualifizierten sich 27 für die Hauptrunden des SSV. Dazu waren mindestens 643 Punkte nötig. 

Auch Titelverteidiger Aarau im Feld A mit starker Leistung

Zum Abschluss des Tages schossen die Eliteschützen mit dem Standardgewehr. Der grosse Favorit und Titelverteidiger, die SG Aarau verbesserte das letztjährige Siegesresultat von 962 Punkten um 3 Ringe. Vereinspräsident Jörg Fankhauser zeigte sich zufrieden: „Unser Plan ist aufgegangen, wir haben die selber erwartete Leistung gebracht.“ Die Aargauer Hochburg der 300-m-Gewehrschützen erhoffte sich nebst der Titelverteidigung wie im Vorjahr eine zweite Medaille; und dieses Quintett, angeführt von Fankhauser selber, schoss mit 958 Zählern ebenfalls auf einem hohen Niveau. Dies genügte für die Verteidigung der Silbermedaille vor den gleichauf liegenden Oberentfeldern. Weniger gut liefs Qualifikationssieger Fislisbach. Die Routiniers aus dem Ostaargau mussten sich mit 949 Punkten begnügen, was nur zur „Ledermedaille“ reichte.

13. Mai, 2025

Feldschiessen vereint Kameradschaft und Zusammenhalt von Jung und Alt

Von |2025-05-13T17:02:59+02:0013. Mai 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m, Berichte Pistole|

Das eidgenössische Feldschiessen eröffnete der Aargauer Schiesssportverband AGSV an der regionalen Schiesssportanlage «im Lostorf» in Buchs mit Gästen aus Armee und Politik.

Die Schiessgelegenheit nahm als erster Schütze Alt-Präsident der Schützengesellschaft Aarau Erich Honegger wahr. Mit 56 von 72 möglichen Zähler bei 18 Schüssen war es sicher nicht das beste Ergebnis des 86-Jährigen, dennoch nahm er zufrieden er den Kranz von Schützenmeister und Präsident der SG Aarau Jörg Fankhauser entgegen. Vor den Türen der regionalen Schiesssportanlage Buchs begrüssten beim Apéro AGSV-Präsident Peter Gautschi und Feldchef Thomas Scheuzger eine erlesene Schar geladener Gäste.

Stephan Campi, Generalsekretär des Departements Gesundheit und Soziales, erinnerte, dass vor gut 200 Jahren das erste eidgenössische Schützenfest im Kanton Aargau stattfand. Überdauert habe bis heute der Milizgedanke. Mit dem Engagement im Schützenwesen leben alle Beteiligten diesen Gedanken und halten Tradition wie Kulturgut hoch. «Das eidgenössische Schützenfest als weltgrösstes Ereignis dieser Art verkörpert Werte, die Demokratie, Freiheit und Eigenverantwortung verteidigt» hob Brigadier Oliver Müller hervor, die Grussworte der Armee überbringend. Diese verfolge drei Stossrichtungen, die adaptive Entwicklung militärischer Fähigkeiten, den technologischen Fortschritt als Chance und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit.

Ähnlich sah es der Aargauer Nationalrat Christoph Riner, aktiver Schütze mit rund 30 Feldschiessenteilnahmen. Die Sicherheit des Landes und die der Bevölkerung sei wichtigste Staatsaufgabe, dafür brauche es eine funktionierende und gut ausgerüstete Armee: «Das Feldschiessen symbolisiere Wehrfähigkeit und Freundschaft über Kantons- und Sprachgrenzen hinweg». Nach zehn Jahren holte der Buchser Gemeindepräsident Urs Affolter sein Sturmgewehr wieder hervor. «Zwei Punkte weniger als beim letzten Schiessen», kommentierte er sein Ergebnis. Feldschiessen ist gleichbedeutend mit Kameradschaft und Zusammenhalt, den es in jeder Gemeinde braucht. Sein Aufruf «Macht mit!» sollte in keiner Gemeinde unbeachtet verhallen.

Über den Status vom Schiesswesen und ausserdienstlichen Tätigkeiten berichtete Kathrin Stucki, Chefin SAT. Ihre wesentliche Botschaft ist, dass vordienstliche wie ausserdienstliche Tätigkeiten sich an den Bedürfnissen der Armee orientieren. Für das Kontrastprogramm an der Feldschiesseneröffnung sorgte auf musikalische Weise Kabarettist Sebastian Schnitzer am Keyboard mit entwaffnenden und progressiven Liedern. Das eidgenössische Feldschiessen findet im Aargau vom 23. bis 25. Mai 2025 auf 48 Schiessplätzen statt. Es werden über 12‘000 Schützinnen und Schützen erwartet.

3. Apr., 2025

SG Ammerswil hat in dieser Saison drei Gruppenmeistertitel zu verteidigen

Von |2025-04-03T10:41:51+02:003. April 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G300m|

Dreimal Aargauer Gruppenmeister: (von links) Jamiro Villiger, Jan Stadler, Gabriel Gehrig, Gian Weibel, Adrian Gehrig, Adrienne Wellinger, Stefan Leder, Sophie Henninger, Florian Deubelbeiss, Prisco Wellinger, Samuel Schneeberger. (Foto: wr)

Die SG Ammerswil war in der vergangenen Saison im AGSV die erfolgreichste Schützengesellschaft mit dem Sturmgewehr 90. Zuerst gewann der Verein aus dem Bezirk Lenzburg den E-Final der Aargauer Gruppenmeisterschaft. Dann siegten die Ammerswiler im kantonalen Jungschützen-Gruppenfinal in beiden Altersklassen.
Nachfolgend ein Presseartikel zur erfolgreichen Nachwuchsarbeit der SG Ammerswil.

18. Nov., 2024

Ehrung verdienter Funktionäre und erfolgreicher Sportler in Lupfig

Von |2024-11-18T15:39:30+01:0018. November 2024|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte G300m, Berichte Leistungssport, Berichte Pistole, Berichte Verband|

Niklaus Birchmeier (rechts) erhielt von AGSV-Vorstandsmitglied Thomas Rohr am Ehrungsanlass in Lupfig einen Ehrengabe.

Nachfolgend ein Medientext zum Ehrungsanlass des AGSV-Ehrungsanlasses im „Ochsen“ in Lupfig.

 

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