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30.Mai, 2024

EUROPA-Meisterin Chiara Leone!!

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Foto: SSV

Wir gratulieren Chiare Leone herzlichst zum Gewinn der Goldmedaille und zum Titel Europameisterin im Dreistellungswettkampf Gewehr 50m

An der Europameisterschaft in Osijek (CRO) holt sich Chiara überlegen den Titel. Zudem hat Sie gleichzeitig einen Quotenplatz für die Olympiade in Paris herausgeschossen.

Mit ihr auf dem Podest holt sich Emely Jäggi Bronze und zusammen mit Nina Christen haben diese drei Frauen auch die Teamwertung notabene mit einem neuen Europarekord überlegen gewonnen.

Wir gratulieren Chiara zum Titel und den beiden anderen Frauen für diese hervorragende Leistung.

Detail-Bericht und Rangliste auf der SSV-Hompage: https://www.swissshooting.ch/de/news/aktuelles/2024/mai/em-2550300m/

3.Mai, 2024

Kick-Off für Feldschiessen in Kölliken mit viel Prominenz

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Regierungsrat Jean-Pierre Gallati und AGSV-Präsident Peter Gautschi. Julia, die beste U15-Schützin 2023 im Aargau, amtete als Ehrendame. Foto: Neli Widmer.

Noch fast drei Wochen dauert es, bis vom 24. bis 26. Mai das Eidgenössische Feldschiessen stattfindet. Mit dem traditionellen Kick-Off, der am Donnerstag, den 2. Mai, in Kölliken stattfand, machte der Aargauer Schiesssport-Verband auf das grösste Schützenfest der Welt aufmerksam. Zum Kick-Off gab es von der schiessenden Prominenz nicht nur viele Treffer auf den Sturmgewehr- und Pistolen-Scheiben, sondern auch prägnante Worte.

«Jede Schweizerin und jeder Schweizer ab dem zehnten Altersjahr kann am Feldschiessen teilnehmen», erklärte Thomas Scheuzger, der im Verband für das Feldschiessen Zuständige, am Kick-Off. Und mit einem Augenzwinkern: «Wir wollen hinter den Berner der Kanton mit dem meisten Teilnehmern sein. Wir wollen vor allem die Zürcher in Sachen Teilnehmer schlagen». Der Kick-Off zum grössten Schützenfest der Welt findet jedes Jahr in einem anderen Bezirk statt. In diesem Jahr war der Bezirk Zofingen an der Reihe. Dieser Kick-Off fand am Abend des 2. Mai auf der Schiessanlage Ghürst in Kölliken statt.

Regierungsrat erfreut über mehr Jungschützen

Gemäss Regierungsrat Jean-Pierre Gallati, der am Kick-Off als einer der Prominentesten teilnahm und mit dem Sturmgewehr 53 Treffer erzielte, ist die Teilnahme am Feldschiessen wichtiger als der Rang: «Mit meinem Ergebnis bin ich zufrieden. Wäre ich nicht Regierungsrat, hätte ich wohl keine Kranzauszeichnung erhalten. Wichtig ist: Die Teilnahme steht beim Feldschiessen im Vordergrund, nicht das Resultat». Der in der kantonalen Regierung für das Militär- und Schiesswesen zuständige Regierungsrat zeigte sich über die Zunahme an Jungschützen erfreut: «Da leisten die Schützenvereine und ihre Funktionäre vorbildliche Arbeit. Obwohl das freiwillige Engagement vieler Leute in den Vereinen heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist, finde ich in den Vereinen die Zunahme an Jungschützen toll». Jean-Pierre Gallati ging in seiner Rede nicht nur aufs Vereinsleben, sondern auch auf die weltpolitische Lage ein. Er wies darin auf die Wichtigkeit einer starken Armee und damit verbunden ein starkes Schiesswesens hin.

Sicherheit muss gepflegt sein

Dass es Sicherheit nicht gratis gibt und dafür viel getan werden muss – zu einem grossen Teil geschieht dies auch in den Schiessvereinen – erwähnten die weiteren Redner am Kick-Off. So wies Oberst Cédric Ruckli, der Kommandant der Koordinationsstelle 2, auf die Wichtigkeit der Verbundenheit zwischen Armee und den Schützen hin: «Die Sicherheit hat einen Wert, der von Allen, nicht nur von der Armee gepflegt werden muss». Gemäss Gemeindeammann Mario Schegner hat die Gemeinde Kölliken dafür etwas getan: «Wir haben nicht nur seit Kurzem 5’000 Einwohner, sondern auch eine sanierte Schiessanlage». Vom gelungenen Werk konnte sich der Gemeindeammann nicht nur am Kick-Off, sondern auch am «Tag der offenen Schützenhäuser» überzeugen. Auch Hans-Dieter Jäggi (Olten), der Bastiansvater 2024, zeigte die Bedeutung zwischen Wehrwillen und Schiesswesen auf. Er wies auf die geschichtliche Bedeutung von St. Sebastian hin, der der Patron der Schützen ist, und ging in seinen Ausführungen auf die heutige Zeit ein: «Während der zwei Weltkriege im letzten Jahrhundert war für unsere Vereinigung der Wehrwille wichtig. Dieser ist auch heute wieder von Bedeutung: Die Leute müssen nach all den Vorkommnissen in der Welt wieder weniger motiviert werden, um den Wehrwillen aufrecht zu halten. Allerdings war die Armee nie eine Wohlfühloase. Sie attraktiver zu machen, geht gar nicht. Sonst kann sie gar nicht für das einstehen, für das wir eine Armee brauchen». Nach seiner Ansicht geht es nicht um die «Auffrischung» der Armee, sondern um die Behebung von festgestellten Mängeln. «Nur so kann die Freiheit unseres Landes weiter bestehen».  

Ehrenamtlichkeit und unfallfreies Feldschiessen  

Auch wenn am Kick-Off fürs Feldschiessen viel über die Verbundenheit zwischen dem Schiesswesen und der Armee gesprochen wurde, war es für alle Redner wichtig, all den Freiwilligen zu danken, die sich in den Schiessvereinen für das Schiesswesen und für die Förderung des Nachwuchses einsetzen. Abschliessend tat das Dominik Gresch, Stadtrat und Grossrat aus Zofingen, zusammenfassend auch für all seine Vorredner: «Ich danke Allen, die sich freiwillig engagieren. Das Schiesswesen hat zwar vieles mit dem Militär zu tun und dass es das Militär braucht, zeigen die Ereignisse und Kriege von derzeit innerhalb von Europa. Ohne Ehrenamtlichkeit und viel Engagement würde unser Miliz-System im Militär und in den Vereinen jedoch gar nicht funktionieren».  Zum Schluss des «offiziellen» Teils des Kick-Offs, der von viel Prominenz aus Politik, Militär, Polizei, der Wirtschaft und dem Schiesswesen besucht war, wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben. dass das vom 24. bis 26. Mai stattfindende Feldschiessen unfallfrei über die Bühne, bezw. durch die Schiessstände geht. «Das ist ja letztendlich das Wichtigste», meinte Peter Gautschi (Vordemwald), der Präsident des Aargauer Schiessport-Verbandes AGSV zurecht. Nach diesen Ausführungen ging es zum feinen Nachtessen in der Schützenstube mit Aargauer Braten und dem von der Gemeinde Kölliken spendierten Kaffee.

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23.Mrz, 2024

Zwei neue Ehrenmitglieder und finanzielle Beruhigung

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Die beiden neuen AGSV-Ehrenmitglieder mit dem Verbandspräsidenten und den Ehrendamen an der Delegiertenversammlung in Waltenschwil: (von links) Michelle Ithen, Urs Boller, Peter Gautschi, Beat Brun und Nadja Stettler. (Foto: wr)

In Waltenschwil ist die 19. Delegiertenversammlung des Aargauer Schiesssportverbandes (AGSV) reibungslos über die Bühne gegangen. Im Mittelpunkt standen die Bereinigung der Verbandsfinanzen, ein Vorstandswechsel und zwei neue Ehrenmitglieder. Nachfolgend der ausführliche Medienbericht.

1.Feb, 2024

Chiara Leone gewinnt sensationell am ISSF Weltcup von Kairo die Silbermedaille

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Chiara Leone und Emely Jäggi
Bild: Website SSV von Christoph Dürr

Chiara qualifizierte sich in der Königsdisziplin 3×20 G50m mit 587 Pkt. als sechsplazierte für den Final. Vor allem dank des knienden Teils, konnte sie sich kontinuierlich steigern und gewinnt souverän diese Silbermedaille. Sie musste sich nur von der britischen Schützin Seonaid McIntosh geschlagen geben. Für Chiara ist dies die erste Weltcup-Medaille. Herzliche Gratulation.

Übrigens: Chiara Leone ist als Aargauer Sportlerin des Jahres nominiert. Unbedingt abstimmen! => https://aargauersport.ch/aargauer-sportler-in-des-jahres-2023-jetzt-abstimmen/

Dieses tolle Resultat ergänzte die junge 15-jährige Solothurnerin Emely Jäggi die den dritten Platz erreichte. Komplettiert wird diese fantastische Ergebnis für die Schweiz durch die Olympiasiegerin Nina Christen die ebenfalls den Final erreichte und Achte wurde.

Weitere Info und Bilder unter https://www.swissshooting.ch/de/news/aktuelles/2024/januar/wc-kairo/

Im Namen des AGSV-Vorstandes
Abteilungsleiter G10/50m
Thomas Rohr

12.Dez, 2023

Weihnachtsgeschenk für die Schützen

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Parlament bremst Sparversuch des Bundes bei Gewehrmunition

(sda) Der Bund wird die sogenannte GP-11-Gewehrmunition weiterhin mit 70 Rappen pro Schuss subventionieren, nicht nur mit 40 Rappen. Das haben die eidgenössischen Räte entschieden und damit einen Sparversuch des Bundes gebodigt.

Der Nationalrat nahm am Dienstag eine entsprechende Motion des Berner SVP-Ständerats Werner Salzmann an, welcher der Ständerat bereits im September zugestimmt hatte.

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6.Jun, 2023

Festzentrum des 31. Aargauer Kantonalschützenfestes im Entstehen

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In Benzenschwil bei Muri entsteht beim Schützenhaus das Festzentrum für das 31. Aargauer Kantonalschützenfest. Bei der Aufrichtefeier kam zum Ausdruck, dass das Organisationskomitee unter der Leitung von Beat Brun die Fäden straff in den Händen hält und die Umsetzung des grössten Aargauer Sportanlasses 2023 konkrete Formen annimmt. (Drohnenbild: Köbi Schenkel)

Nachfolgend das offizielle Medienbulletin zur Aufrichtefeier.

28.Apr, 2023

Zwinky-Award für Sportschützen Frick

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Peter Gatuschi (links) und Robert Keller (rechts) vom AGSV freuen sich mit Heidi und Ernst Lienhard über die Auszeichnung.

Am Vorabend der SSV-Delegiertenversammlung in Düdingen, im Rahmen des Banketts, wurden nebst erfolgreichen Schützinnen und Schützen auch die besten Zwinky-Projekte des vergangenen Jahres prämiert. Die Sportschützen Frick, vertreten durch Heidi und Ernst Lienhard, erreichten mit ihrem Projekt Bundesfeier-Schülerschiessen den dritten Platz. Das Bundesfeierschiessen findet jährlich statt und findet grossen Anklang. Immer wieder verbleiben Kinder oder Jugendliche im Verein und können weiter ausgebildet werden. Das grösste Aushängeschild des Vereins ist Chiara Leone, welche bekanntlich im Schweizer Nationalteam ist und an internationalen Wettkämpfen teilnimmt.

26.Apr, 2023

Warum das Feldschiessen so wichtig ist

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Kickoff zum Eidgenössischen Feldschiessen in Kaisten (AG)

Zum ersten Mal überhaupt fand das Eidgenössische Feldschiessen in Kaisten statt. Unter anderem reiste Thomas Süssli, Chef der Armee, in das kleine Dorf im Fricktal, um aufzuzeigen, weshalb das Feldschiessen für ihn einen enorm hohen Stellenwert hat. Auch die FDP-Nationalrätin Maja Riniker aus Suhr äusserte sich zur Schweizer Armee.

Grosser Besuch im kleinen Dorf: Zum Auftakt des Eidgenössischen Feldschiessens reisten am Mittwochabend Politikerinnen und Politiker wie Nationalrätin Maja Riniker und Nationalrat Matthias Jauslin ins Fricktal. Sogar der Chef der Schweizer Armee, Thomas Süssli, kam nach Kaisten, um ein Referat zu halten. Das Feldschiessen liegt ihm nämlich sehr am Herzen, wie er vor den Besucherinnen und Besuchern sagt: «Das Feldschiessen ist das Üben für den Verteidigungsfall.» Die Welt verändere sich schnell und auf all die Gefahren, die noch vor uns liegen können, müsse die Schweizer Armee gewappnet sein, um die Landesgrenzen zu verteidigen. Doch genau hier liegt für ihn das Problem: Seit 2003 habe man massiv an der Armee gespart, sodass Material und Ausrüstung fehlen. Die Technik verändert sich rasant, ein neuer Krieg wird aus der Sicht des Chefs der Armee nicht mehr nur mit Bodentruppen und in der Luft ausgetragen, sondrn auch im Internet und im Weltall, wobei auf Satelliten zurückgegriffen wird. Daher braucht die Armee aus seiner Sicht neue Fähigkeiten, wenn die Schweiz verteidigt werden soll. Doch: «Es dauert sieben bis zwölf Jahre, bis wir eine neue Fähigkeit aufbauen können», so Thomas Süssli. Aus diesem Grund müsse man bereits heute für die 30er-Jahre vorsorgen und vorausplanen, doch dazu müssen Volk und die Politik der Armee mehr finanzielle Mittel zusprechen.

Einen Appell an die Politik richtete auch FDP-Nationalrätin Maja Riniker, die am Kickoff das Schlusswort hatte. Ihr liegt die Verteidigung der Schweizer Neutralität sehr am Herzen, wie sie den Besucherinnen und Besuchern erklärt, vor allem mit Blick ins Ausland. Die Verbindungen und die Zusammenarbeit mit Partnern in Europa beschäftigt sie sehr. Die Schweiz müsse aber ein verlässlicher Partner sein, vor allem in Zeiten der Krise. Sie bezieht sich damit auf die Weitegabe von Waffen in die Ukraine, über die aktuell im In- und Ausland diskutiert wird. «Unsere europäischen Partner sind von uns enttäuscht und die Wirtschaft wird darunter leiden, wenn sich unsere europäischen Partner von uns abwenden.» Dieses Risiko dürfe nicht eingegangen werden, findet Riniker.

Doch beim Feldschiessen geht es nicht um Politik. Nach den beiden Ansprachen wurde zwar noch viel darüber diskutiert, doch Hauptthema blieb das Schiessen und der Wert des Feldschiessens für die Schweizer Bevölkerung. «Wir haben ein einzigartiges Milizsystem», sagt Thomas Süssli zu einem Besucher des Kickoffs. «Und es macht mich stolz, dass wir das so zusammen eröffnen und darüber diskutieren können.»

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27.Mrz, 2023

Ein neues Vorstandsmitglied und zwei neue Ehrenmitglieder

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Diskussionsfreudige Delegiertenversammlung des Aargauer Schiesssportverbandes  

Ziemlich genau 180 Personen erschienen zur Delegiertenversammlung des Aargauer Schiesssportverbandes, die am Samstag in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden stattfand. Erich Hunziker wurde neu in den Vorstand gewählt. Für ihre langjährigen Verdienste um den Schiesssport wurden Jürg «Jogi» Hitz und Jost Mathis zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Der erstmals die Versammlung leitende Peter Gautschi (Vordemwald) – er war vor Jahresfrist zum Präsidenten gewählt worden – freute sich über den Grossaufmarsch von Delegierten und Gäste. Von den Gästen überbrachten Grossratspräsident Lukas Pfisterer, Regierungsrat und Sportminister Alex Hürzeler, Meisterschwands Gemeindepräsident Ueli Haller. Schiessoffizier Adrian Boller sowie Beat Brun, der OK-Präsident des im Sommer im Freiamt stattfindenden Aargauer Kantonalschützenfestes und Werner Augstburger, der OK-Präsident des 200-Jahr-Jubiläums der Schützen im nächsten Jahr in Aarau, Grussadressen. Die illustren Redner nützten die Gelegenheit auf die Bedeutung des Schiesssportes hinzuweisen und dem Verband und den Delegierten für die Zukunft alles Gute und vor allem gute Treffer zu wünschen. Regierungsrat Hürzeler nutzte die Gelegenheit um auf die Bedeutung der Vereine, und insbesondere der Schiessvereine in einer sich zwar wandelnden, gleichwohl nach Traditionen suchenden Gesellschaft hinzuweisen. Er ermunterte in Sachen Nachwuchs weiterhin aktiv zu bleiben. Schiessoffizier Boller machte nicht nur auf die Einführung einer neuen Informatik in der Militärverwaltung aufmerksam, sondern wies auch darauf hin, dass das Einhalten der Sicherheitsvorschriften im Schiessbetrieb enorm wichtig ist. Beat Brun, der OK-Präsident des kantonalen Schützenfestes konnte von einer schönen Anzahl von Anmeldungen berichten. «Wir vermissen unter den Angemeldeten noch etliche Aargauer Schiessvereine. Die werden uns sicher nicht im Stich lassen», zeigte er sich inbezug auf die Teilnehmer aus dem Aargau zuversichtlich.

Finanzen gaben zu reden

Während die von Robert Wüest, einem der drei Ehrenpräsidenten des Verbandes, durchgeführten Wahlen keine grossen Wellen warfen – Sandra Boller und Marcel Brunner traten aus dem Vorstand zurück und konnten durch Erich Hunziker (Kirchleerau) diskussionslos ersetzt werden – , gab es um die Finanzen längere Diskussionen. Die Diskussion entstand um die vorgesehenen Entnahmen aus dem Kranzkarten-Konto. Sowohl für den Ausbau der Schiessanlage «im Lostorf» in Buchs AG wie auch zur Deckung des im Budget für das laufende Jahr vorgesehenen Mehrausgaben beantragte der Vorstand Entnahmen aus dem Kranzkarten-Konto. Tatsächlich ist es so, dass ein Teil der sich im Umlauf befindenden Kranzkarten gar nie eingelöst werden. Diese Kranzkarten sind mit mehr als einer Million Franken bilanziert. Im vergangenen Jahr resultierten für den Verband daraus Mehreinnahmen und auch das Budget 2023 rechnet mit einem Einnahmen-Plus. Die Diskussion zeigte gleichwohl einen gewissen Unmut unter den Delegierten, wenn nun Ausgaben mit Entnahmen aus dem Kranzkarten-Konto gedeckt werden. Letztendlich wurde zwar den vom Vorstand vorgeschlagenen Entnahmen zugestimmt. Dem Vorstand wurde jedoch auf den Weg gegeben, inskünftig mit dem Vermögen haushälterischer umzugehen. Ebenfalls wurde der Vorstand beauftragt, über die Verwendung der im Kranzkarten-Konto schlummernden Mittel ein Reglement auszuarbeiten. Präsident Peter Gautschi versprach, sich dieser Frage anzunehmen. Dies dürfte auch im Rahmen der laufenden Überarbeitung der Strukturen des Verbandes, an denen zwei Arbeitsgruppen arbeiten, geschehen.

Ehrungen zum Schluss

Die Verabschiedung der beiden scheidenden Vorstandsmitglieder Sandra Boller (Brugg) und Marcel Brunner (Rheinfelden) sowie die Ernennung von Jürg «Jogi» Hitz (Untersiggenthal) und Jost Mathis (Rudolfstetten) zu Ehrenmitgliedern gaben der Versammlung nach den Diskussionen um die Finanzen dann doch noch einen würdigen und schönen Abschluss. Von den scheidenden Vorstandsmitgliedern ist Marcel Brunner bereits Ehrenmitglied des Verbandes, während Sandra Boller versprach, auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand weiterhin etliche administrative Arbeiten für den Aargauer Schiessportverband auszuüben.

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