Final „Aargauer Zähni“ der 10-m-Gewehrschützen in Baden

Der Finaltag des „Aargauer Zähni“, dem traditionsreichen Jugendwettbewerb des Aargauer Schiesssportverbandes, ist abgeschlossen. Den U13-Sieg heimste nach einem turbulenten Wettkampf die talentierte Hägglingerin Naya Wirth ein. In den beiden U15-Kategorien setzten sich Leonardo Rodrigues (Zufikon/165 aufgelegt) und Christian Bachmann (Rothrist/169 stehend frei) durch. In der obersten Altersklasse, dem zehnköpfigen U17-Feld, gewann Damian Duric vom Schiesssportverein Obersiggenthal.
Im grössten Feld des Tages mit 37 U13-Schützinnen und -Schützen, die aufgelegt schiessen durften, gab es einen Zwischenfall mit einem Schwächeanfall eines jungen Schützen. Nebenan bewahrte aber die elfjährige Nayla Wirth die nötige Konzentration, um mit 188 Punkten trotzdem das Bestresultat zu schiessen. Sie gewann vor Joshua Wildi (Rupperswil/183) und Yann Widmer (Tägerig/181).
U17-Sieger Damian Duric (Nussbaumen) erzielte stehend frei 165 Punkte. Er distanzierte die ersten Verfolgerinnen Jenny Heiz (Biberstein) um zwei und Zoe Gamper (Zufikon) um drei Zähler.
Zum Abschluss standen die U15-Teilnehmer im Einsatz. Stehend frei gelang dem für Murgenthal schiessenden Rothrister Christian Bachmann das Bestresultat von 169 Zählern. Mit beweglicher Auflage gewann der Zufiker Leonardo Rodrigues mit 165 Punkten.
Das Fazit des Wettkampfleiters Bernhard Kayser: „Ich bin zufrieden mit den 93 teilnehmenden Schützinnen und Schützen. Die Resultate sind gut, zwei kleine Zwischenfälle hatten wir unter Kontrolle.“








































Pistolenfinal 10-m-Jugendwettbewerb „Aargauer Zähni“ im Badener Esp

Im Schiesskeller des Fussballstadions Esp haben die jungen Pistolenschützen den Final des „Aargauer Zähni“ abgeschlossen. Als Sieger gingen hervor: David Rauer (U13), Kevin Wisler (U15) und Niklas Vogt (U17).
Bei den jungen Pistolenschützen zielte der 11-jährige David Rauer vom Pistolenclub Fahrwangen am besten. Aufgelegt erreichte er mit 20 Schüssen das starke Resultat von 171 Punkten. Stehend frei erzielte U17-Sieger Niklas Vogt von den Pistolenschützen Kölliken ebenfalls gute 168 Punkte. Bei U15-Schützinnen und -Schützen setzte sich der Vordemwalder Kevin Wisler (SG Zofingen) mit 158 Zählern an die Spitze.





















10-m-Freundschaftsmatch in Luzern: Überragende Gina Gyger in der Qualifikation, aber Zitterpartie im Final

Auf der Schiessanlage des regionalen Leistungszentrums Allmend Luzern hat die 21-jährige Solothurnerin Gina Gyger den 10-m-Freundschaftsmatch der Verbände Aargau, Solothurn, Tessin und Zürich gewonnen. In der Qualifikation schoss die ehemalige Nationalkader-Juniorin mit 628,3 Punkten das überragende Bestresultat. Im Final zeigte sie am Ende Nerven und siegte mit dem Minimalvorsprung von 0,1 Punkten vor der Aargauerin Christiane Keller. Beim U21-Nachwuchs setzte sich Gina Gygers Schwester Emely durch.
Am Vormittag schossen 23 Elite-Schützinnen und -Schützen. In der ersten Ablösung legte Stephan Martz (ZHSV) mit dem Bestresultat von 616,0 ein erstes Richtmass vor. Danach fiel der Zürcher als bester Mann der Qualifikation auf Rang 4 zurück. Die 21-jährige Gina Gyger schoss ausgeglichen auf höchstem Niveau und zeigte während der 60 Schüsse keinen Durchhänger. So resultierte ein Vorsprung von 9,9 Zählern auf ihre Solothurner Kollegin Diana Zwald, die zwar stark begann, danach aber nicht mehr an das Niveau von Gyger herankam. Die beste Aargauerin, Christiane Keller, baute am Schluss noch leicht ab und musste sich deshalb mit Rang 3 begnügen.
Final kostete Nerven
Im Final nahm die manuelle Auswertung viel Zeit in Anspruch. Das raubte der Favoritin Gina Gyger zunehmends die Sicherheit. Nach klarer Führung rückte Christiane Keller, die von sich sagt, keine Finalspezialistin zu sein, immer näher. Zuletzt musste sich die Solothurnerin mit 9,8 und 9,7 Punkten begnügen. Keller schoss im 23. Schuss 10,6, zeigte aber ihrerseits beim letzten Schuss Nerven. Mit 9,9 Zählern fehlte am Schluss ein lumpiger Zehntel, um mindestens ein Shootoff zu erzwingen.
„Der lange Final kostete Kraft, ich geriet bei der Schussauslösung ins Zögern und war zuletzt passiv“, erklärte Gina Gyger ihren Leistungsabbau. Keller haderte nicht mit ihrem letzten Schuss. „Ich hatte eine gute Saison und bin gut drauf. In diesem Jahr ging bei mir der Knopf auf“, sah sie zum Saisonabschluss vor allem positive Punkte.
Beim Nachwuchs tauchte in der Qualifikation wieder der Name Gyger an der Spitze auf. Die jüngere Schwester von Gina, Emely Gyger, schoss starke 620,6 Punkte. Dahinter belegt der Zürcher Verband mit seinem starken Nachwuchs geschlossen die nächsten fünf Ränge. Fadrina Jenal blieb mit 620,0 Zählern nicht weit hinter Emely Gyger. Im Final dominierte das Zürcher Duo Gyger/Jenal. Emely Gyger war nach überragendem Beginn nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.













