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14. Feb., 2026

32. Aargauer Meisterschaften Gewehr 10m in Aarau: Doppelsieg für Muhen

Von |2026-02-23T17:21:29+01:0014. Februar 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte Leistungssport|

Die Elite-Frauen Gewehr 10 m in der Aarauer Kasernenhalle beim Qualifikationsmatch, rechts aussen die neue Aargauer Meisterin Christiane Keller, neben ihr die geschlagene Titelverteidigerin Selina Suter-Koch. (Foto: wr)

Das grosse Ausrufezeichen der 32. Aargauer Meisterschaften der 10-m-Gewehrschützen in Aarau hat Christiane Keller von den Sportschützen Muhen gesetzt. Im Final der Elite-Frauen bewahrte sie bis zur Schlussphase Ruhe und schlug Qualifikationssiegerin und Titelverteidigerin Selina Suter-Koch mit mit 241,4:239,7 Punkten. Bei den Männern gewann der ehemalige Internationale Andrea Rossi (ebenfalls SpS Muhen) als Titelverteidiger klar, obwohl  er im Final nicht auf Touren kam. Mit einer höheren Punktzahl als Rossi holte Adrian Fischer (Wettingen-Würenlos) den U21-Titel.

In Aarau hat der zweite Wettkampftag der 32. Aargauer Meisterschaften stattgefunden. Der Wettkampf der Gewehrschützen 10 m ist abgeschlossen. Zum Auftakt hatte Elite-Titelverteidiger Andrea Rossi in der Qualifikation mit 617,5 Punkten ein Zeichen gesetzt. Im Final liefs dem ehemaligen Internationalen aber nicht mehr wunschgemäss. Weil aber auch die Konkurrenz mit den feuchtwarmen Verhältnissen zu kämpfen hatte, blieb Rossi mit nur 238,4 Zählern aus 24 Schüssen ungefährdet vor Ivan Füglistaler (SSV Obersiggenthal), dem Meister von 2024.

Christiane Kellers Steigerungslauf

Im Qualifikationsmatch der Elite-Frauen hatte Titelverteidigerin Selina Suter-Koch 4,6 Punkte vor Christiane Keller das Bestresultat erzielt. Aber im nervenaufreibenden Finaldurchgang wechselte die Szenerie. In den ersten 20 Schüssen duellierten sich Suter und die Qualifikationsdritte Darunee Frossard. Christiane Keller kam aber immer besser in Fahrt und übernahm ab dem 21. Schuss die Führung. Allerdings lag das Spitzentrio zu diesem Zeitpunkt nur gerade um einen Zehntelspunkt auseinander. Jetzt riss aber der Faden bei Frossard, die sich mit Bronze begnügen musste. Nach 22 Schüssen lag Keller 0,6 Ringe vor Suter. Keller genügten schliesslich 10,1 und 9,7 Punkte für ihre ersten Aargauer Einzelmeistertitel, weil Suter „nur“ 9,5 und 9,2 erzielte. „Bis zu den letzten zwei Schüssen hatte ich meine Nervosität gut unter Kontrolle, dann beganns zu zittern“, schilderte die 30-jährige Spitzenschützin der Sportschützen Muhen ihren Weg zum grossen Sieg. „Zuletzt passte es bei mir nicht mehr“, gestand die um 1,7 Punkten geschlagene Selina Suter. Frossard wiederum, die ebenfalls noch mit dem Sieg liebäugeln konnte, erklärte: „In den letzten Schüssen stimmte bei mir der Rhythmus nicht mehr.“ 

Nachwuchssiege für Wettingen-Würenlos, Muhen und Obersiggenthal

Die U21-Qualifikation gewann Shruti Alexander vom SSV Obersiggenthal mit  597,3 Zählern. Im Final setzte sich dann allerdings Adrian Fischer von den Sportschützen Wettingen-Würenlos klar vor Shruti Alexander und Felix Frey durch. In den unteren Nachwuchskategorien ohne Final ging Ayleen Schweizer in der U17-Konkurrenz buchstäblich mit dem letzten Schuss als Siegerin hervor. Das Talent von den Sportschützen Muhen gewann einen halben Punkt vor Vereinskollegin Chloé Peter. Margarita Papini vom SSV Obersiggenthal erlebte eine herbe Enttäuschung. Der 40. und letzte Schuss missriet ihr, und sie fiel so nach langer Führung noch auf Platz 3 zurück. Ein Happy End gabs hingegen für den SSV Obersiggenthal im U15-Feld. Da schoss Thelma Stadelmann mit drei Zehntelpunkten Vorsprung auf Laurin Brozzo von den Sportschützen Wettingen-Würenlos und Eleonora Sureta (SpS  Buchs) obenaus.  

Seniorensieg an Mikaël Vontobel, Veteranensieg an Ignaz Welte

Zum Abschluss der Gewehrkonkurrenz holten sich bei den Senioren Mikaël Vontobel (Murgenthal) und bei den Veteranen Ignaz Welte (Frick) die Titel in den Alterskategorien. Vontobel siegte mit 2,1 Zählern Vorsprung auf den Fricktaler Alexander Buttazzo; Ignaz Welte  gewann mit 20,7 Punkten Vorsprung auf seinen Fricker Vereinskollegen  Johann Welte.

 

13. Feb., 2026

Sportschützen Buchs (Gewehr) und Fahrwangen (Pistole) souverän zum Aargauer Gruppenmeistertitel

Von |2026-02-23T17:22:36+01:0013. Februar 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte Pistole|

In der Aarauer Kasernenhalle begannen im Rahmen der 32. Aargauer 10-m-Meisterschaften die Gewehrschützen mit dem Gruppenwettkampf. (Foto: wr)

An den 32. Aargauer 10-m-Meisterschaften haben die Sportschützen Buchs Würenlos-Wettingen als Gruppenmeister Gewehr abgelöst. Bei den Pistolenschützen triumphierte düpierte Fahrwangen die favorisierte Konkurrenz.

Den Auftakt der Gruppenmeisterschaften bestritten die Gewehrschützen. Dabei war ein neuer Sieger fällig, weil Titelverteidiger Wettingen-Würenlos aufgrund eines administrativen Versäumnisses nicht finalberechtigt war. Die Sportschützen Buchs, angeführt von der überragenden Christiane Keller, nützte die Gunst der Stunde rigoros. Buchs siegte mit 1573,1:1550,4 gegenüber den Sportschützen Frick. „Wir konnten unsere Qualifikationsresultate bestätigen und hielten dem Druck stand“, zeigte sich Keller mit ihrem Team vollauf zufrieden. Für Buchs ist dies seit Jahren der erste Gruppenmeistertitel. „Und für mich ists auch der erste Aargauer Meistertitel überhaupt“, strahlte Keller. Nebst Keller schossen für Buchs Martina Suty, Sarah Bigler und Erik Teske.
Bei den Auflageschützen sicherten sich erneut die Luftgewehrschützen Zufikon den Titel. Silber ging an den SSV Obersiggenthal. 

Fahrwangen trumpfte in der zweiten Hälfte auf

Bei den Pistolenschützen führte nach je zwei Schützen Titelverteidiger Kölliken. Aber in der zweiten Hälfte trumpfte die Konkurrenz auf. Angeführt von Lara Furrer, setzte sich Fahrwangen mit zehn Punkten und mehr vor die höher eingestuften Teams an die Spitze . Trotz eines starken Endspurts von Teamleader Dieter Grossen musste sich Klingnau klar geschlagen geben.  Baden überflügelte Kölliken noch um fünf Zähler, womit der Titelverteidiger neben dem Podest landete.
Bei den Pistolenschützen aufgelegt siegte hingegen Kölliken mit sechs Punkten Vorsprung auf Baden.

 

13. Feb., 2026

32. Aargauer 10-m-Meisterschaften Gewehr/Pistole: Andreas Christoffel Doppelmeister aufgelegt

Von |2026-02-23T17:23:50+01:0013. Februar 2026|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte Pistole|

An diesem verlängerten Wochenende finden in der Kasernen-Mehrzweckhalle Aarau die 32. Aargauer Meisterschaften Gewehr und Pistole 10 m statt. Zum Auftakt gelang Andreas Christoffel in den Aufgelegt-Konkurrenzen das Kunststück, bei den Seniorenveteranen sowohl den Titel mit dem Gewehr wie mit der Pistole zu erobern. Bei den Senioren mit dem Gewehr aufgelegt gelang Alexander Buttazzo (SpS Frick) ein neuer Aargauer Rekord.

Der Senioren-Titelverteidiger aufgelegt, Alexander Buttazzo, sorgte gleich zu Beginn der Aargauer Meisterschaften für einen neuen Kantonalrekord. Er erzielte mit den 30 Schüssen ein Total von 314,0 Punkte, womit er den alten Rekordhalter Rolf Denzler übertraf. Dahinter sicherten sich Michele Tullo (306,4) und Stephan Bhend (305,2) die weiteren Medaillen in der Doppelkategorie Senioren/Veteranen. Trotz persönlich unbefriedigendem Total infolge tränenden Augen setzte sich auch der Titelverteidiger bei den Seniorveteranen, Andreas Christoffel, wieder durch. Das Siegerresultat lautet auf 307,5 Punkten. Dieses verfehlte Peter Schörg als Silbermedaillengewinner um einen lumpigen Zehntel. Nochmals einen Zehntelspunkte dahinter musste sich Roland Senn mit Bronze begnügen.  

Bei den Veteranen mit der Pistole aufgelegt schnappte sich Michele Tullo (Fahrwangen) nach Silber mit dem Gewehr Gold mit der Pistole. Mit 285 Punkten übertrag er den Kölliker Alois Lacher um einen Zähler. 277 Ringe reichten Markus Thut (Baden) für Bronze. Bei den Seniorveteranen doppelte Andreas Christoffel, der mit der Pistole für Niederwil schiesst, nach. Er eroberte mit 288 Punkten innert einer Stunde einen zweiten Aargauer Meistertitel, wobei er diesmal Peter Schörg um drei Punkte distanzierte. Bronze ging mit 278 Punkten an Walter  Tribelhorn (Kölliken). Nur drei Teilnehmer massen sich bei den Senioren mit der Pistole aufgelegt. Marcel Rohner (Brugg-Windisch) setzte sich gegen Leonardo Iapello (Kölliken) mit 283:275 Punkten durch.

 

Nach den Gewehrschützen schossen die Pistolenschützen aufgelegt ihren Wettkampf auf die 10-m-Distanz. (Foto: wr)
13. Dez., 2025

Final „Aargauer Zähni“ der 10-m-Gewehrschützen in Baden

Von |2025-12-14T11:25:00+01:0013. Dezember 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte Ausbildung, Berichte G10/50m|

Finaltag „Aargauer Zähni“: Erste U13-Ablösung Gewehr 10 m im Schiesskeller im Badener Esp im Einsatz. (Foto: wr)

Der Finaltag des „Aargauer Zähni“, dem traditionsreichen Jugendwettbewerb des Aargauer Schiesssportverbandes, ist abgeschlossen. Den U13-Sieg heimste nach einem turbulenten Wettkampf die talentierte Hägglingerin Naya Wirth ein. In den beiden U15-Kategorien setzten sich Leonardo Rodrigues (Zufikon/165 aufgelegt) und Christian Bachmann (Rothrist/169 stehend frei) durch. In der obersten Altersklasse, dem zehnköpfigen U17-Feld, gewann Damian Duric vom Schiesssportverein Obersiggenthal.

Im grössten Feld des Tages mit 37 U13-Schützinnen und -Schützen, die aufgelegt schiessen durften, gab es einen Zwischenfall mit einem Schwächeanfall eines jungen Schützen. Nebenan bewahrte aber die elfjährige Nayla Wirth die nötige Konzentration, um mit 188 Punkten trotzdem das Bestresultat zu schiessen. Sie gewann vor Joshua Wildi (Rupperswil/183) und Yann Widmer (Tägerig/181). 
U17-Sieger Damian Duric (Nussbaumen) erzielte stehend frei 165 Punkte. Er distanzierte die ersten Verfolgerinnen Jenny Heiz (Biberstein) um zwei und Zoe Gamper (Zufikon) um drei Zähler.
Zum Abschluss standen die U15-Teilnehmer im Einsatz. Stehend frei gelang dem für Murgenthal schiessenden Rothrister Christian Bachmann das Bestresultat von 169 Zählern. Mit beweglicher Auflage gewann der Zufiker Leonardo Rodrigues mit 165 Punkten.
Das Fazit des Wettkampfleiters Bernhard Kayser: „Ich bin zufrieden mit den 93 teilnehmenden Schützinnen und Schützen. Die Resultate sind gut, zwei kleine Zwischenfälle hatten wir unter Kontrolle.“ 

13. Dez., 2025

Pistolenfinal 10-m-Jugendwettbewerb „Aargauer Zähni“ im Badener Esp

Von |2025-12-13T20:43:13+01:0013. Dezember 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte Ausbildung, Berichte Pistole|

In der ersten Finalablösung des „Aargauer Zähni“ zielten im Schiesskeller im Badener Fussballstadion Esp die jungen Pistolenschützen. (Foto: wr)

Im Schiesskeller des Fussballstadions Esp haben die jungen Pistolenschützen den Final des „Aargauer Zähni“ abgeschlossen. Als Sieger gingen hervor: David Rauer (U13), Kevin Wisler (U15) und Niklas Vogt (U17).

Bei den jungen Pistolenschützen zielte der 11-jährige David Rauer vom Pistolenclub Fahrwangen am besten. Aufgelegt erreichte er mit 20 Schüssen das starke Resultat von 171 Punkten. Stehend frei erzielte U17-Sieger Niklas Vogt von den Pistolenschützen Kölliken ebenfalls gute 168 Punkte. Bei U15-Schützinnen und -Schützen setzte sich der Vordemwalder Kevin Wisler (SG Zofingen) mit 158 Zählern an die Spitze.

29. Nov., 2025

10-m-Freundschaftsmatch in Luzern: Überragende Gina Gyger in der Qualifikation, aber Zitterpartie im Final

Von |2025-12-14T09:46:17+01:0029. November 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Berichte Leistungssport|

Auf der Schiessanlage des regionalen Leistungszentrums Allmend Luzern hat die 21-jährige Solothurnerin Gina Gyger den 10-m-Freundschaftsmatch der Verbände Aargau, Solothurn, Tessin und Zürich gewonnen. In der Qualifikation schoss die ehemalige Nationalkader-Juniorin mit 628,3 Punkten das überragende Bestresultat. Im Final zeigte sie am Ende Nerven und siegte mit dem Minimalvorsprung von 0,1 Punkten vor der Aargauerin Christiane Keller. Beim U21-Nachwuchs setzte sich Gina Gygers Schwester Emely durch.

 Am Vormittag schossen 23 Elite-Schützinnen und -Schützen. In der ersten Ablösung legte Stephan Martz (ZHSV) mit dem Bestresultat von 616,0 ein erstes Richtmass vor. Danach fiel der Zürcher als bester Mann der Qualifikation auf Rang 4 zurück. Die 21-jährige Gina Gyger schoss ausgeglichen auf höchstem Niveau  und zeigte während der 60 Schüsse keinen Durchhänger. So resultierte ein Vorsprung von 9,9 Zählern auf ihre Solothurner Kollegin Diana Zwald, die zwar stark begann, danach aber nicht mehr an das Niveau von Gyger herankam. Die beste Aargauerin, Christiane Keller, baute am Schluss noch leicht ab und musste sich deshalb mit Rang 3 begnügen.

Final kostete Nerven

Im Final nahm die manuelle Auswertung viel Zeit in Anspruch. Das raubte der Favoritin Gina Gyger zunehmends die Sicherheit. Nach klarer Führung rückte Christiane Keller, die von sich sagt, keine Finalspezialistin zu sein, immer näher. Zuletzt musste sich die Solothurnerin mit 9,8 und 9,7 Punkten begnügen. Keller schoss im 23. Schuss 10,6, zeigte aber ihrerseits beim letzten Schuss Nerven. Mit 9,9 Zählern fehlte am Schluss ein lumpiger Zehntel, um mindestens ein Shootoff zu erzwingen.
„Der lange Final kostete Kraft, ich geriet bei der Schussauslösung ins Zögern und war zuletzt passiv“, erklärte Gina Gyger ihren Leistungsabbau. Keller haderte nicht mit ihrem letzten Schuss. „Ich hatte eine gute Saison und bin gut drauf. In diesem Jahr ging bei mir der Knopf auf“, sah sie zum Saisonabschluss vor allem positive Punkte. 

Beim Nachwuchs tauchte in der Qualifikation wieder der Name Gyger an der Spitze auf. Die jüngere Schwester von Gina, Emely Gyger, schoss starke 620,6 Punkte. Dahinter belegt der Zürcher Verband mit seinem starken Nachwuchs geschlossen die nächsten fünf Ränge. Fadrina Jenal blieb mit 620,0 Zählern nicht weit hinter Emely Gyger. Im Final dominierte das Zürcher Duo Gyger/Jenal. Emely Gyger war nach überragendem Beginn nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. 

 

Ranglisten AG-SO-TI-ZH 2025

15. Nov., 2025

Ehrungs- und Funktionärsanlass des AGSV in Lupfig

Von |2025-11-20T20:16:52+01:0015. November 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte Verband|

 

Am traditionellen Ehrungs- und Funktionärsanlass des Aargauischen Schiesssportverbandes (AGSV) im Ochsensaal in Lupfig herrschte bei Speis und Trank eine aufgeräumte Stimmung. „Das ist kein Anlass, sondern ein Fest“, korrigierte Verbandspräsident Peter Gautschi die Bezeichnung.

Der Hintergrund dieses Festes ist die Entlastung der Delegiertenversammlung. Sportlerehrungen sind an einem separaten Anlass besser und würdiger aufgehoben. Dies kam in Lupfig erneut zum Ausdruck. Unter dem Motto „Ehre wem Ehre gebürt“ erhielten insbeonsere die besten Schützen der abgelaufenen Saison eine würdige Plattform.

Kann Dieter Grossen noch siegen?

Für eine gewisse Heiterkeit sorgte die Ehrung von Dieter Grossen für seine drei Silbermedailen an Schweizer Meisterschaften. Kann der Altmeister etwa gar nicht mehr siegen? „Abwarten, schreibt mich noch nicht ab“, beantwortete der Goldmedaillenhamsterer der letzten Jahrzehnte die schelmische Frage mit einem Augenzwinkern. Die Bemerkung sei erlaubt: Dieter Grossen bleibt zumindest auf Aargauer  Ebene noch immer der zu schlagende Pistolenschütze.

Einen speziellen Dank richtete AGSV-Präsident an die erstmals umfassender eingeladenen AGSV-Amtsträger. „Funktionäre sind ebenso wichtig wie unsere Schützinnen und Schützen. Euch gehört ein besonderer Dank; ihr seid die DNA des Verbandes. Ihr übt ein Ehrenamt aus, das in der Regel mit viel Amt und wenig Ehre verbunden ist.“ Im Zusammenhang mit der Umstrukturierung, das heisst der Verschlankung der Verbandsführung appellierte Gautschi an neue Freiwillige. „Wir wollen und brauchen neue Kräfte, helft uns doch bei der Mobilisierung und motiviert fähige Leute.“ 

„Noch nie so viele Geburtstagsgäste“

Thomas Rohr präsentierte die Ehrungen und erhielt sozusagen als Gegenwert einen Glückwunschgesang. Das AGSV-Vorstandsmitglied feierte nämlich an diesem Abend Geburtstag. „Soviele Gäste hatte ich noch nie an meinem Geburtstag“, bemerkte er nach dem „Happy Birthday“ erfreut. Bleibt noch der Hinweis auf den Funktionärswettkampf 2025: Die Wanderpreise erhielten Markus Mathis (Gewehr 300 m), Andrea Rossi (Gewehr 50 m) und Thomas Vock (Pistole 25/50 m). Sieger in der Kategorie „Gewehr 300 m“ war jedoch Walter Schumacher und bei den Pistolenschützen siegte (!) Dieter Grossen. Beide haben den Wanderpokal aber bereits einmal gewonnen. Deshalb erbten Mathis und Vock.

8. Nov., 2025

Erster Aargauer Mannschaftsmeistertitel für SG Aarau seit vier Jahren

Von |2025-12-13T14:29:04+01:008. November 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G300m|

Erster Aargauer Mannschaftsmeistertitel für die SG Aarau seit 2021: (vorne, von links) Silvia Plaz, Michèle Maurer, Bettina Bereuter, Daniel Kretz; (hinten) Jörg Fankhauser, Olivia Rossi, Marcel Ackermann und Andrea Rossi. (Foto: wr)

Auf der Regionalschiessanlage Schlauen in Oeschgen haben die Aarauer 300-m-Schützinnen und -Schützen zum Saisonabschluss den Aargauer Mannschaftsmeistertitel zurückgeholt. Der einstige Seriensieger hatte diesen Titel letztmals 2021 gewonnen. Im Halbfinal scheiterten überraschend Titelverteidiger Fislisbach und der letztjährige Zweite, Leutwil. In der Barrage schossen die Erstligisten Seon und Fischbach-Göslikon am besten. Sie ersetzen in der Meisterliga die Absteiger Beinwil/Freiamt und Obersiggenthal.

Den Halbfinal wie den Final dominierte Favorit Aarau. Die Kantonshauptstädter wirkten äusserst konzentriert und motiviert, nach vier Jahren endlich wieder einmal diesen Titel zu holen. Im Halbfinal resultierten starke 1545 Punkte, im Final genügten bei wechselnden Lichtverhältnissen 1538 Zähler für den überlegenen Titelgewinn. Dahinter bestätigte Magden seine starke Saison mit dem Vorstoss auf den Silberplatz mit 1514. Oberentfelden hatte im Final nach einem starken Halbfinal zu kämpfen, behauptete jedoch gegen den Buchs, den Meister von 2022, doch klar die Bronzemedaille. 

Aarauer Genugtuung
Nach dem zweiten Platz an der Schweizer Sektionsmeisterschaft war die SG Aarau leicht „angefressen“. Das bestätigte Teamleader Jörg Fankhauser: „Ja, diesen Titel wollten wir heute unbedingt zurückerobern, um die Saison mit einem Erfolg abzuschliessen. Deshalb nahmen wir diesen Wettkampf sehr ernst.“ Insgesamt erlebte das Aargauer Aushängeschild wieder eine Topsaison. Nach dem Kantonaltitel in der Gruppenmeisterschaft gewannen die Aarauer auch auf nationaler Ebene mit der Gruppe.
Magden stieg 2022 in die Meisterliga auf und eroberte 2023 auf Anhieb Bronze. „Nach einem eher mühsamen Jahr 2024 hat 2025 alles gepasst“, freute sich Sportchef Patrik Bopp. Von Beginn weg war ein Medaillenplatz das grosse Ziel. „Wir waren auch heute zufrieden mit unseren Resultaten“, erklärte Bopp zu den 1516 Punkten im Halbfinal und 1514 im Final. Leise Silberhoffnungen hegte Oberentfelden nach Platz 2 im Halbfinal. „Aber jetzt sind wir auch mit Bronze glücklich“, erklärte der Teamverantwortliche Michael Hunziker. „Im Final herrschten schwierigere Lichtverhältnisse, aber wir konnten gegen Schluss nochmals zuliegen und zumindest Bronze sichern.“

Im Halbfinal war Leutwil (1490) in der Schlussphase eingebrochen und verfehlte nach acht Medaillengewinnen in Serie erstmals wieder einen Endkampf. Dazu erwischte es nicht minder überraschend auch Titelverteidiger Fislisbach (1506) im Halbfinal. Den Routiniers fehlten am Ende fünf Punkte für einen Finalplatz.

Freiwilliger Abstieg

Der letztjährige Aufsteiger Obersiggenthal verzichtete auf die Teilnahme an der Barrage Meisterliga/1. Liga und stand damit vorzeitig als Absteiger fest. Die Barrage-Endrunde  misslang Beinwil/Freiamt gründlich. Zwei Schützen blieben unter den Erwartungen, was zum Abstieg führte. Die beiden Plätze in der Meisterliga sicherten sich die 1.-Liga-Gruppensieger Seon mit 1519 Punkten und Fischbach-Göslikon mit 1500 Punkten. Frick (1495) und Beinwil/Freiamt (1492) hatten das Nachsehen. Büblikon blieb schon in der Barrage-Vorrunde hängen.

Zwei (leise) Überraschungen
Seons Vereinspräsident André Suter strahlte: „Wir haben unser Ziel vollauf erreicht. Aber wir standen nicht unter Druck, wir hatten nicht fix mit dem Aufstieg gerechnet.“ Entscheidend sei die Konstanz seiner Schützen gewesen. „Wir hatten in beiden Runden an diesem Finaltag keinen Absturz. Für uns ists heute überraschend gut gelaufen.“
Stefan Meier, Präsident der SG Fischbach-Göslikon, sprach gar von einem „überhaupt nicht erwarteten Aufstieg“. Seine Mannschaft sei ohne Ambitionen angetreten. „Aber in der Endrunde der Barrage haben wir alle gut geschossen.“ Nun sei das Ziel für nächstes Jahr klar: Nicht wie beim letzten Mal nach nur einem Jahr wieder in die 1. Liga absteigen. 

 

10. Aug., 2025

Aargauer 50-m-Gewehrmeisterschaften auf der Lostorfanlage in Buchs

Von |2025-08-25T20:27:43+02:0010. August 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte, Berichte G10/50m, Resultate, Resultate G10/50m|

Auf der Regionalschiessanlage Lostorf in Buchs AG hat die Aargauer Meisterschaft der 50-m-Gewehrschützen stattgefunden. Dabei setzten sich mehrheitlich bekannte Namen durch. Nachfolgend das Medienbulletin des AGSV zu dieser Meisterschaft und die Ranglisten.

 

7. Juni, 2025

Aargauer Gruppenmeisterschaftsfinal Gewehr 300 m in Buchs: Siege für die Titelverteidiger Aarau (Feld A), Lauffohr (Feld D) und Ammerswil (Feld E)

Von |2025-06-08T17:54:32+02:007. Juni 2025|Kategorien: Allgemein, Berichte G300m|

Am Aargauer Final der Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 m auf der Regionalschiessanlage Lostorf in Buchs haben die SG Aarau im Feld A, die SG Lauffohr im Feld D und die SG Ammerswil im Feld E ihren Titel erfolgreich verteidigt, und dies jeweils in überzeugender Manie.

Teamleader Hans Schumacher hatte eine simple Erklärung für den neuerlichen Erfolg: „Wir haben viel Routine im Team und werden nicht mehr so schnell nervös wie die anderen.“ Die SG Lauffohr verfügt ausserdem über die nötige Breite im Verein und kann Ausfälle gut ersetzen. Dazu herrscht schon vor dem Einsatz immer eine gute Stimmung bei den Schützinnen und Schützen. Walter Schumacher blieb zwar zum Auftakt mit 136 Punkten eher hinter den Erwartungen, aber sein Zwillingsbruder Hans machte dies mit famosen 145 Zählern wett. Nadja Meier steuerte 140 Punkte bei, Michael Hossle 139 und Peter Haussener 132, was zum Spitzenplatz mit fünf Ringen Vorsprung reichte. Silbermedaillengewinner Leibstadt schoss zwar ausgeglichener, aber es fehlte ein Topresultat zum Sieg. Zum dritten Mal hintereinander erzielte der FSV Frick ein Medaillenresultat. Bei  Punktgleichheit mit Boswil entschieden die zwei 142er-Resultate von Christoph Simonett und Daniela Wächter für die Fricktaler.

36 der 60 Gruppen qualifizierten sich für die eidgenössischen Hauptrunden. Dazu brauchte es 649 Punkte. Eine herbe Enttäuschung erlebte der Qualifikationssieger, die Talschützen Sulz. Mit 648 gegenüber 705 Punkten sackten die Fricktaler auf Rang 37 ab, können aber in die Hauptrunden nachrücken.

Neuerlicher Exploit der SG Ammerswil 
In der Kategorie E mit dem Sturmgewehr 90 gelang dem letztjährigen Sieger, der SG Ammerswil, ein neuerlicher Exploit. Der Überraschungssieger von 2024 verbesserte sein letztjähriges Siegerresultat von 670 auf 690 Punkte und bestätigte damit auf überzeugende Weise seinen Vormarsch unter die besten Schützenvereine im Aargau. Präsident Stefan Leder sieht im neuerlichen Erfolg die Summe zahlreicher Anstrengungen. Dazu gehört auch ein Spezialist im Hintergrund. Den ehemaligen Büchsenmacher Max Suter bezeichnet Leder als „unseren Laufpapst“. Der Präsident schwärmt: „Dank im haben wir immer erstklassiges Material. Das spielt auf diesem Niveau ebenfalls eine wichtige Rolle.“ Ammerswil siegte mit acht Zählern Vorsprung auf Gansingen. Bronze eroberte Safenwil (677).

Kein Erfolg beschieden war der mit mindestens einer Medaille liebäugelnden FSG Buttwil-Geltwil. Die beste der drei Gruppen musste sich mit 674 Punkten und dem undankbaren 4. Platz begnügen. In der Qualifikation hatten die Freiämter gleich die ersten zwei Ränge für sich beansprucht. Von den 44 teilnehmenden Gruppen qualifizierten sich 27 für die Hauptrunden des SSV. Dazu waren mindestens 643 Punkte nötig. 

Auch Titelverteidiger Aarau im Feld A mit starker Leistung

Zum Abschluss des Tages schossen die Eliteschützen mit dem Standardgewehr. Der grosse Favorit und Titelverteidiger, die SG Aarau verbesserte das letztjährige Siegesresultat von 962 Punkten um 3 Ringe. Vereinspräsident Jörg Fankhauser zeigte sich zufrieden: „Unser Plan ist aufgegangen, wir haben die selber erwartete Leistung gebracht.“ Die Aargauer Hochburg der 300-m-Gewehrschützen erhoffte sich nebst der Titelverteidigung wie im Vorjahr eine zweite Medaille; und dieses Quintett, angeführt von Fankhauser selber, schoss mit 958 Zählern ebenfalls auf einem hohen Niveau. Dies genügte für die Verteidigung der Silbermedaille vor den gleichauf liegenden Oberentfeldern. Weniger gut liefs Qualifikationssieger Fislisbach. Die Routiniers aus dem Ostaargau mussten sich mit 949 Punkten begnügen, was nur zur „Ledermedaille“ reichte.

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